Die USA haben mit B-2-Tarnkappenbombern iranische Ziele attackiert.


 

USA schalten sich in Kämpfe in Syrien ein - Syrische Armee zieht ab

 

Die USA haben sich in die Kämpfe im Süden Syriens eingeschaltet. Man habe mit allen Konfliktparteien Gespräche geführt, teilte US-Außenminister Marco Rubio auf X mit. "Wir haben uns auf konkrete Schritte geeinigt, die diese beunruhigende und schreckliche Situation heute Abend beenden werden." Die syrische Regierung begrüßte die Bemühungen der USA. Nach Angaben von Diplomaten wird sich der UN-Sicherheitsrat mit den israelischen Angriffen in Syrien befassen.

Einwohner von Damaskus berichteten, Israel habe am Abend erneut westliche Vororte der Hauptstadt aus der Luft angegriffen. Ein Reporter der Nachrichtenagentur Reuters berichtete ebenfalls, in der umkämpften Stadt Suweida seien erneut Gefechte ausgebrochen. Gegen 22 Uhr deutscher Zeit erfolgte dann die Nachricht, dass die syrische Armee nach Regierungsangaben mit ihrem Abzug aus der Suwaida begonnen habe. Der Abzug sei Teil einer Waffenruhe-Vereinbarung "nach dem Hinwegfegen gesetzloser Gruppen aus der Stadt", erklärte das Verteidigungsministerium in Damaskus.

Der Konflikt zwischen der religiösen Minderheit der Drusen und der Armee in Syrien hat sich ausgeweitet: Israel, das sich nach eigenen Angaben dem Schutz der Drusen verpflichtet fühlt, griff nun auch Ziele in der Hauptstadt Damaskus an.

Israel hat die Hauptstadt Damaskus seines Nachbarlandes Syrien bombardiert. Die Armee griff nach eigenen Angaben das militärische Hauptquartier und ein militärisches Ziel in der Nähe des Präsidentenpalastes an. Menschenrechtsaktivisten berichteten von zwei israelischen Luftangriffen auf das hoch gesicherte Generalstabsgebäude. Bei den Angriffen auf Damaskus wurde nach syrischen Angaben mindestens ein Mensch getötet, 18 Personen seien verletzt worden.

Vorangegangen waren Kämpfe zwischen Angehörigen der religiösen Minderheit der Drusen und sunnitischen Beduinen in der Provinz Suwaida im Süden Syriens. Die syrische Regierung schickte daraufhin Truppen und andere Sicherheitskräfte in die Region. Zugleich überquerten Angehörige der Drusen aus Israel die Grenze zu Syrien, um andere Drusen zu unterstützen. Zudem gab es Berichte, dass Drusen aus Syrien versuchen, nach Israel zu gelangen, um dort Schutz zu suchen.

Mehr als 250 Tote seit Sonntag in Suwaida

Bei den Kämpfen in Suwaida wurden laut der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte seit Sonntag mehr als 250 Menschen getötet. Die Opferzahlen lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Die Angaben der Beobachtungsstelle mit Sitz in London, die den Konflikt in Syrien mit einem Netz aus Aktivisten verfolgt, gelten aber als in der Regel verlässlich. Auch drusische Kreise sprachen von insgesamt rund 250 Toten.

Die noch relativ junge syrische Regierung versucht nach dem Sturz des langjährigen Machthabers Baschar al-Assad in Suwaida - dem Zentrum der syrischen Drusen - die Kontrolle zu übernehmen. Die Drusen werfen der islamistischen Regierung in Damaskus vor, gezielt gegen Angehörige ihrer Religionsgemeinschaft vorzugehen - um dem Ziel eines sunnitisch dominierten Syrien näherzukommen und den Drusen ihre Mitsprache zu verwehren.

Israel fühlt sich nach eigenen Angaben dem Schutz der Drusen verpflichtet. Nicht nur, weil viele Drusen im israelischen Militär dienen. Sie sind eine religiöse Minderheit, die aus dem schiitischen Islam hervorging. Sie leben mehrheitlich in Syrien, aber auch in Israel, dem Libanon und Jordanien. Die syrische Provinz Suwaida im Süden ist ihre Hochburg und wichtig wegen der Grenzen zu Jordanien und der Nähe zu Israel.

Katz fordert Syrien auf, Truppen abzuziehen

Israels Verteidigungsminister Israel Katz forderte Syrien auf, die Drusen in Suwaida in Ruhe zu lassen und seine Truppen abzuziehen. Das israelische Militär werde seine Angriffe auf die syrischen Truppen noch verstärken, "wenn die Botschaft nicht ankommt". Israel stehe in engem Kontakt mit den USA und sei auf jede Eventualität vorbereitet.

Israel hat noch andere Gründe, in den Konflikt einzugreifen: Es will eine Militärpräsenz der syrischen Armee an der gemeinsamen Grenze nicht zulassen - und eine Eskalation an der eigenen Grenze und auf den Golanhöhen verhindern, die Israel besetzt und annektiert hat.

Beobachtern zufolge will die Regierung in Jerusalem die Drusen auch stärken, damit sich in der Gegend nahe der Grenze zu Israel keine vom Iran unterstützten Milizen oder islamistischen Gruppen ansiedeln, die gegen Israel vorgehen wollen. Israel sieht in den Drusen einen potenziellen Verbündeten gegen diese Gruppierungen. Viele syrische Drusen selbst lehnen ein Eingreifen Israels aber ab und befürchten eine Einmischung von außen.

Türkei kritisiert israelische Angriffe

Die Türkei kritisierte Israels Angriffe auf Damaskus. Sie stellten einen "Sabotageakt gegen die Bemühungen Syriens um Frieden, Stabilität und Sicherheit dar", teilte das Außenministerium in Ankara mit. Das syrische Volk habe eine historische Chance auf Frieden, alle Beteiligten müssten die Bemühungen der syrischen Regierung dahingehend unterstützen.

UN-Generalsekretär fordert Ende der Angriffe auf Syrien

UN-Generalsekretär António Guterres hat die jüngsten Angriffe der israelischen Armee in Syrien scharf kritisiert. Guterres verurteile die "eskalierenden Luftangriffe Israels auf Suwaida, Daraa und das Zentrum von Damaskus sowie die Berichte über eine Verlegung der israelischen Truppen auf die Golanhöhen", erklärte am Mittwoch dessen Sprecher Stéphane Dujarric.  Die syrische Regierung bezeichnete die israelischen Angriffe auf Ziele in der Nähe des Präsidentenpalastes in Damaskus und das Hauptquartier der syrischen Armee derweil als "gefährliche Eskalation". Syrien habe das Recht, sich "mit allen nach internationalem Recht zulässigen Mitteln zu verteidigen", erklärte das syrische Außenministerium. Es rief die internationale Gemeinschaft dazu auf, "Israels wiederholten Aggressionsakten ein Ende zu setzen".


Verbündeten der USA ist im Jemen ein großer Schlag gegen die Houthis gelungen. Sie fingen eine große Lieferung moderner Waffen und Ausrüstung ab,15.07.2025.

Kämpfer im Jemen haben nach US-Angaben eine riesige Waffenlieferung aus dem Iran sichergestellt, die für die Huthi-Miliz in dem Bürgerkriegsland bestimmt war. Wie das zuständige US-Regionalkommando (Centcom) auf der Plattform X mitteilte, handelt es sich um mehr als 750 Tonnen Munition und Ausrüstung, darunter Hunderte moderne Marschflugkörper, Schiffsabwehr- und Flugabwehrraketen, Drohnentriebwerke und Radarsysteme.

Durchgeführt wurde die Aktion den Angaben zufolge von den Jemenitischen Nationalen Widerstandskräften (NRF) unter der Führung von Tarek Saleh, einem Neffen des früheren Präsidenten Ali Abdullah Saleh. Die Kräfte sind nicht eingegliedert in die international anerkannte Regierung. Es gibt aber militärische Absprachen, weil beide die Huthi-Rebellen als gemeinsamen Feind haben.

Centcom-Kommandeur Michael Erik Kurilla erklärte, die abgefangene Lieferung zeige, "dass der Iran nach wie vor der destabilisierendste Akteur in der Region ist". Für die regionale Sicherheit, Stabilität und die Freiheit der Schifffahrt sei es entscheidend, die iranische Unterstützung für die Huthis einzuschränken. Die Miliz greift seit Beginn des Gaza-Kriegs im Oktober 2023 unter anderem Handelsschiffe mit angeblichem Bezug zu Israel an. Erklärtes Ziel ist die Unterstützung der islamistischen Hamas im Gazastreifen.


Chamenei hatte in seinem ersten öffentlichen Auftritt seit der Feuerpause hingegen betont, die USA hätten mit ihren Angriffen "nichts erreicht". Der Iran habe gesiegt und "Amerika als Vergeltung einen schweren Schlag" versetzt. Er spielte damit auf den iranischen Raketenangriff auf einen Militärstützpunkt in Katar am Montag an, bei dem jedoch niemand verletzt worden war. Weitere Angriffe schloss der Ayatollah nicht aus, 26.06.2025.

Mehr als eine Woche lang haben sich Israel und der Iran attackiert. Auf Druck von US-Präsident Donald Trump ruhen die Waffen nun, 24.06.2025.

Israel hat bei Angriffen auf wichtige iranische Einrichtungen möglicherweise Munition mit abgereichertem Uran eingesetzt.

Abgereichertes Uran ist ein Nebenprodukt der Urananreicherung, das sich von natürlichem Uran durch einen geringeren Anteil des Isotops Uran-235 unterscheidet. Es ist ein giftiges Schwermetall mit hoher Dichte – doppelt so hoch wie die von Blei. Es wird zur Herstellung von panzerbrechender Munition, auch für Panzer und Flugzeuge, verwendet.

 

Die iranischen Atomanlagen sind bei den US-Angriffen am Wochenende laut dem Außenministerium in Teheran schwer beschädigt worden. Ministeriumssprecher Ismail Baghai wollte am Mittwoch im Gespräch mit dem Sender Al-Dschasira keine Details nennen, räumte aber ein, dass die Angriffe mit bunkerbrechenden Bomben erheblich gewesen seien. "Unsere Nuklearanlagen sind schwer beschädigt worden, das ist sicher", sagte er. 

Der Iran hat empört auf das Lob von NATO-Generalsekretär, Mark Rutte an US-Präsident Donald Trump für die Angriffe auf iranische Atomanlagen reagiert. "Es ist eine Schande, eine Abscheulichkeit und eine Verantwortungslosigkeit, dass der Generalsekretär der NATO einen 'wirklich außergewöhnlichen' kriminellen Akt der Aggression gegen einen souveränen Staat beglückwünscht", schrieb der Sprecher des iranischen Außenministeriums Ismail Baghai auf der Plattform X. "Wer Ungerechtigkeit billigt, dem mangelt es an Integrität. Wer eine Straftat unterstützt, gilt als Mittäter."

Trump hatte zuvor - vor Beginn des NATO-Gipfels in Den Haag - den Screenshot einer persönlichen Nachricht Ruttes veröffentlicht. Darin lobte der Nato-Chef den US-Präsidenten für dessen Befehl der Angriffe auf iranische Atomanlagen. "Glückwunsch und vielen Dank für Dein entschlossenes Handeln im Iran", schrieb der Niederländer dazu. "Das war wirklich außergewöhnlich und etwas, das sich sonst niemand getraut hat. Es macht uns alle sicherer."

"Wäre schwerer Fehler" -  USA warnen Iran vor Hormus-Schließung.
US-Außenminister Marco Rubio warnt den Iran vor einer Schließung der wichtigen Straße von Hormus. "Falls sie das tun, wäre das ein weiterer schwerer Fehler. Es wäre wirtschaftlicher Suizid für sie", sagt er in einem Interview mit dem Fernsehsender "Fox News". Die USA hätten "Möglichkeiten", um mit einer solchen Situation umzugehen. Er rät anderen Ländern, sich mit einem solchen Szenario auseinanderzusetzen. "Es würde die Wirtschaft anderer Länder viel stärker schädigen als unsere." Seiner Ansicht nach wäre eine Schließung der Straße von Hormus eine Eskalation, auf die die USA und weitere Nationen reagieren müssten.

Atomenergiebehörde geht von großen Schäden in Fordo aus.

Israel setzt seine massiven Angriffe auf den Iran fort. Die israelische Luftwaffe greife derzeit "mit beispielloser Kraft Ziele des Regimes und Einrichtungen der Unterdrückung durch die Region im Herzen von Teheran" an, erklärte Verteidigungsminister Israel Katz. Israels Armee hat nach eigenen Angaben Zugangswege zur iranischen Uran-Anreicherungsanlage Fordo angegriffen. Ziel war es demnach, die Zufahrten zu blockieren. Weitere Details nannte das Militär bislang nicht, 22.06.2025.

Das israelische Militär flog zudem erneut Luftangriffe auf Irans Hauptstadt. Laut israelischen Angaben wurde das berüchtigte Ewin-Gefängnis in Teheran attackiert, in dem zahlreiche Oppositionelle einsitzen.

Der Nachrichtenagentur Tasnim zufolge bestätigte die Justizvollzugsbehörde in Teheran den Angriff auf das Gefängnis. Dabei sei es in Teilen beschädigt worden. Die Situation sei aber unter Kontrolle. Über Verletzte, Tote oder fliehende Inhaftierte gibt es bislang keine Angaben. Die Times of Israel mutmaßte, der Angriff habe darauf abgezielt, den Gefangenen die Flucht zu ermöglichen.

Der Iran griff ebenfalls erneut Israel an. Die Flugabwehr sei im Einsatz, um die Gefahr abzuwehren, so die israelische Armee. In mehreren Gegenden im gesamten Land gab es Raketenalarm, darunter in Tel Aviv und Jerusalem. Such- und Rettungskräfte seien an mehreren Orten im Einsatz, in denen eingeschlagene Geschosse gemeldet worden seien, hieß es weiter. Berichte über Verletzte gibt es bislang nicht.

Der staatliche Stromversorger teilte mit, nach einem Raketeneinschlag in der Nähe einer wichtigen Infrastrukturanlage gebe es in einigen Orten im Süden des Landes Stromausfälle.

 

Irans Präsident Massud Peseschkian nimmt am Nachmittag an einer Demonstration gegen die US-Angriffe in Teheran teil, deren Teilnehmer das Einschreiten der USA in den Konflikt zwischen Israel und dem Iran anprangern. "Rache, Rache!", rufen die Demonstranten mit erhobenen Fäusten, wie das Staatsfernsehen zeigt, während der iranische Präsident versucht, sich einen Weg durch die Menschenmenge auf den zentralen Enghelab-Platz zu bahnen. In dem Telefonat mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron  droht Peseschkian "Vergeltung" für die US-Angriffe an, welche er zuvor als "Aggression" gegen sein Land bezeichnet hat. "Die Amerikaner müssen eine Antwort auf ihre Aggression erhalten", erklärt der Staatschef laut der Nachrichtenagentur Irna in dem Telefonat.

Chamenei-Berater - "Das Spiel ist nicht vorbei" .
Das im Iran angereicherte Uran ist iranischen Angaben zufolge weiterhin intakt. "Selbst wenn Atomanlagen zerstört sind, ist das Spiel nicht vorbei, angereichertes Material, einheimisches Wissen und politischer Wille bleiben bestehen", erklärt der Berater von Irans oberstem Geistlichen Ayatollah Ali Chamenei, Ali Schamchani, auf X. "Die politische und operative Initiative" liege nun "bei der Seite, die klug agiert und blinde Schläge vermeidet. Es wird weitere Überraschungen geben!", kündigt der Berater des Ayatollah an.

 Irans Vizeaußenminister -  "Es macht überhaupt keinen Sinn, weiter zu verhandeln".
Irans Vizeaußenminister Madschid Tacht-Rawantschi schließt Gespräche mit den USA oder Israel aus. "Es macht überhaupt keinen Sinn, weiter zu verhandeln", sagt er in der ARD auf die Frage, ob der Iran Kontakt mit den USA oder Israel aufnehmen werde. Der Iran wolle keine Gespräche nur um der Gespräche willen führen. In der Nacht hatten die USA unter anderem mit Langstreckenbombern drei Standorte des iranischen Atomprogramms angegriffen. Der Iran drohte umgehend mit Konsequenzen. Tacht-Rawantschi sagt nun in der ARD, das iranische Militär wisse genau, was zu tun sei. Westliche Länder sowie die UN und die Atomenergiebehörde IAEA forderten zuvor, die Lage zu entschärfen und eine diplomatische Lösung zu finden.

 

Der Großangriff durch die Hamas wird auch als Israels „9/11“ bezeichnet – ein Vergleich mit den islamistischen Terrorattacken auf die USA am 11. September 2001. Der Historiker Moshe Zimmermann sprach von einem „Pogrom“. Laut Israels Präsident Izchak Herzog wurden seit dem Holocaust nicht mehr so viele Juden an einem Tag getötet wie bei der Hamas-Attacke.

Der Terror der Hamas richtete sich während des Angriffs gegen die israelische Zivilbevölkerung, auch Kinder und alte Menschen wurden ermordet. Nach israelischen Regierungsangaben sind bei dem Terrorangriff und an den folgenden Tagen mehr als 1.400 Menschen getötet worden. Mindestens 240 Menschen seien zudem von der Hamas in den Gazastreifen verschleppt worden, darunter auch deutsche Staatsbürger. Durch Israels Vergeltungsschläge im Gazastreifen wurden nach Angaben des von der Hamas geführten Gesundheitsministeriums bis zur Einstellung der Zählung am 10. November mehr als 11.000 Menschen getötet. Die Zahlen sind von unabhängiger Seite nicht überprüfbar, gelten aber international als plausibel. 

Vertreter der Hamas erklärten, der Angriff sei eine Reaktion auf die israelische Besatzung, die Blockade des Gazastreifens, die Schändung der Al-Aqsa-Moschee, die Gewalt israelischer Siedler gegen Palästinenser, die Einschränkung der Bewegungsfreiheit der Palästinenser und die Inhaftierung Tausender Palästinenser gewesen, deren Freilassung die Hamas durch ... anstrebte.

Freitag, 20. Juni 2025. Israels Armee hat im Iran weitere Angriffe geflogen und dabei Raketensysteme zerstört. Die Anlagen in den Gebieten von Teheran und Isfahan seien auf Flugzeuge der israelischen Luftwaffe gerichtet gewesen und hätten deren Betrieb stören sollen, teilt das Militär mit. Mit den Angriffen plane die Luftwaffe, ihre Handlungsfreiheit im iranischen Luftraum auszuweiten. "Kampfjets und andere Flugzeuge der israelischen Luftwaffe operieren weiterhin ungehindert im iranischen Luftraum und greifen militärische Ziele des iranischen Regimes im West- und Zentraliran an", heißt es vom Militär weiter. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte zuletzt von einer "vollen Luftüberlegenheit im Himmel über Teheran" der Luftwaffe gesprochen.

Iran - Mehr als 400 Tote

 

Bei den am 13. Juni begonnenen israelischen Angriffen sind nach iranischen Angaben bislang mehr als 400 Menschen getötet worden, zumeist Zivilisten. Die iranischen Schläge mit Raketen auf Israel töteten bislang 24 Menschen und verletzten Hunderte.

Die Fähigkeit des Irans zur Vergeltung gilt jedoch nach den israelischen Angriffen als begrenzt. Die Drohungen des Irans, die Straße von Hormus zu sperren, durch die 20 Prozent des weltweiten Öltransports laufen, zeigen bislang kaum Wirkung auf die Märkte. Nach einem kurzen Anstieg fiel der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zeitweise und notierte zuletzt mit einem leichten Plus von 0,5 Prozent bei 77,38 Dollar. Analysten zufolge kann der aktuelle Risikoaufschlag von über zehn Dollar pro Barrel ohne eine tatsächliche Lieferunterbrechung nicht lange aufrechterhalten werden.

Israel droht Hisbollah mit Vernichtung ++ Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz droht der proiranischen Hisbollah-Miliz im Libanon für den Fall, dass sie Israel angreife, um den Iran zu unterstützen. Es werde dann keine Hisbollah geben, zitiert die israelische Zeitung "Haaretz" einen X-Beitrag von Katz. Hisbollah-Chef Naim Kassem hatte am Donnerstag erklärt, die Hisbollah sei "nicht neutral" in dem Konflikt und werde "so handeln, wie sie es für angemessen hält". Katz sagte nun, er "schlage vor, dass der libanesische Vertreter vorsichtig ist und versteht, dass Israel die Geduld mit Terroristen, die es bedrohen, verloren hat".