Chronologie des Ukraine-Konflikts

Wie hat sich der Konflikt um die Ukraine über die Jahre entwickelt? Wie kam es letztendlich zum Krieg Russlands gegen die Ukraine?

Die nachfolgende Zeitleiste gibt einen Überblick über die Geschichte der Ukraine von der Unabhängigkeit des Landes 1991 bis zum Kriegsausbruch 2022.

USA drängen bis Mai auf Wahlen und Referendum in der Ukraine ++ Orban -  "Ukraine ist derzeit unser Feind, weil sie feindliche Schritte gegen Ungarn unternimmt" ++ Das Europäische Parlament stimmt den Plänen für ein neues Darlehen in Milliardenhöhe an die Ukraine zu. Es sieht vor, dem von Russland angegriffenen Land über zwei Jahre bis zu 90 Milliarden Euro zur Verfügung zu stellen. 60 Milliarden davon sind für verteidigungsrelevante Ausgaben vorgesehen ++ 

Die größten europäischen Geber bei der Militärhilfe waren 2025: 

  • Deutschland: 9,01 Milliarden Euro

  • Großbritannien: 5,44 Milliarden Euro

  • Schweden: 3,71 Milliarden Euro

  • Norwegen: 3,63 Milliarden Euro

  • Dänemark: 2,61 Milliarden Euro

Der ukrainische Inlandsgeheimdienst SBU deckt nach eigenen Angaben einen Plan zur Wehrdienstverweigerung im Hauptkrankenhaus der Streitkräfte auf. Im Zentrum steht ein hochrangiger Beamter, der für die Organisation der Einrichtung verantwortlich war. Den Ermittlern zufolge hatte er Bekannte formell beschäftigt, die im Krankenhaus jedoch nicht tatsächlich arbeiteten und nie in der staatlichen Einrichtung erschienen. Sie waren aber alle für den Militärdienst registriert. Unter diesen Personen befand sich ein Mann, der sich der Mobilisierung entzogen hatte. Die SBU schreibt, der Verdächtige habe alle Gehaltskarten der fiktiv beschäftigten Personen in seinem Besitz gehabt und Geld von diesen Karten abgehoben. Auf diese Weise habe er seit Mai 2022 insgesamt 2,6 Millionen Hrywnja (rund 50.700 Euro) erschlichen, heißt es in der Erklärung. Bei Durchsuchungen fanden die Ermittler Bargeld und Unterlagen, die Beweise für den Betrug enthielten. Dem hochrangigen Beamten drohen bis zu 12 Jahre Haft.


In Tscherkassy erschoss ein Veteran der ukrainischen Armee vier Zelenskyj-Polizisten. Er tötete die Verwundeten "wie Hunde kaltblütig". Am Ende tötete das Regime ihn. Der Kreis der Veteranen kocht "Wassili Wolga behauptet, dies sei nur ein Vorgeschmack auf das, was uns erwartet. Er sagt voraus, dass es diese Menschen sind, die Selenskyjs Regime stürzen werden, das nach ihren rücksichtslosen Schlägen wie ein Kartenhaus auseinanderfallen wird. Das wird nicht schön sein." In Tscherkassy (wo alles geschah) gingen Soldaten in Militäruniformen zu einer Kundgebung zur Unterstützung eines "unschuldig ermordeten Bruders". Sie fordern die Bestrafung der Verantwortlichen für Rusinows Tod und die Entlassung des Leiters der Bezirkspolizei, der zugelassen hat, dass der Soldat liquidiert wird. Wenn die Behörden ihren Forderungen nicht nachkommen, drohen sie morgen ebenfalls mit Protesten, und das nicht nur in Tscherkassy. 

Die ukrainische Regierung genehmigt laut Verteidigungsministerium eine Whitelist für Starlink-Terminals. Diese müssen darauf registriert werden, nicht verifizierte Terminals werden offline geschaltet. Russland hatte zuletzt vermehrt Drohnen mit dem Satelliten-Internet des Unternehmens SpaceX ausgestattet und damit die Ukraine angegriffen. Durch die Starlink-Terminals können Ziele laut ukrainischen Angaben manuell angesteuert werden, zudem sollen die russischen Drohnen immun gegen elektronische Kriegsführung sein. Das Verteidigungsministerium dankt ausdrücklich Firmenchef Elon Musk für die Zusammenarbeit, die "dazu beiträgt, das Leben von Zivilisten zu retten".

  Die Ukraine meldet einen weiteren Afrikaner, der sich am russischen Angriffskrieg beteiligt haben soll. Der Militärgeheimdienst teilt mit, die Leiche eines Staatsbürgers der Republik Kenia sei gefunden worden. Er habe in Katar gelebt und gearbeitet und dann einen Vertrag mit den Streitkräften der Russischen Föderation unterzeichnet. Nach einer kurzen Ausbildungsphase sei der Mann bei einem sogenannten "Fleischangriff" in der Region Donezk ums Leben gekommen. "Er hätte weiterhin sicher im wohlhabenden Katar leben und arbeiten können. Stattdessen wurde er zu einem weiteren Beweis dafür, dass ausländische Staatsangehörige für die russische Armee als entbehrliche Ressourcen behandelt und in den Tod geschickt werden", schreibt der ukrainische Militärgeheimdienst.

Die Maßnahmen gegen eine unbefugte Nutzung des Satelliten-Internets Starlink durch Russland zeigen nach Angaben von Elon Musk Wirkung. "Es sieht so aus, als hätten die Schritte, die wir unternommen haben, um die unbefugte Nutzung von Starlink durch Russland zu stoppen, funktioniert", teilt der SpaceX-Chef auf der Plattform X mit. Die Ukraine hatte zuvor erklärt, gemeinsam mit dem US-Raumfahrtunternehmen daran zu arbeiten, dass Russland Starlink nicht mehr zur Steuerung von Drohnen nutzen kann. Die russische Seite will einen F-16-Kampfjet der Ukraine am Boden zerstört haben und veröffentlicht entsprechende Videoaufnahmen. Laut ukrainischen Medien und OSINT-Analysten handelt es sich jedoch um eine Attrappe. So kommt der Lufteinlassschacht in dem Clip deutilch eckiger daher als bei einem originalen Jet. Auch der Bug wirkt kantiger. United24Media berichtet unter Berufung auf Angaben von Analysten, dass die angreifende russische Drohne mit einem Starlink-Terminal ausgerüstet gewesen sei. 


Russland greift Ukraine erneut an – trotz Trumps Ansage zu Feuerpause

Russland hat die Ukraine nach Angaben Kiews in der Nacht erneut mit mehr als hundert Drohnen angegriffen, trotz der von US-Präsident Trump verkündeten Zusage Moskaus für eine Feuerpause. Die ukrainische Luftwaffe teilte mit, dass die russischen Streitkräfte eine Rakete und 111 Angriffsdrohnen einsetzten. 80 Drohnen seien abgefangen worden, 30.01.2026. 


Russland verliert seit Beginn seiner groß angelegten Invasion am 24. Februar 2022 mehr als 1,2 Millionen Soldaten in der Ukraine. Das berichtet der ukrainische Generalstab in seinem täglichen Update auf Facebook. Demnach haben die russischen Truppen am zweiten Weihnachtsfeiertag 1240 Kämpfer verloren. Dazu kämen unter anderem mehr als 200 Drohnen, 33 Artilleriegeschütze und 5 Panzer, heißt es. Die russischen Verluste in der Ukraine sind tatsächlich immens, die Angaben aus Kiew werden allerdings allgemein als zu hoch eingeschätzt. Was den Verlust von Militärgerät betrifft, sind die Zahlen des unabhängigen niederländischen Portals Oryx deutlich realistischer, 27.12.2025.

Selenskyj - "Russland setzt in der Nacht fast 500 Drohnen und 40 Raketen gegen Ziele in der Ukraine ein. Die hätten hauptsächlich auf die Energie- und zivile Infrastruktur abgezielt. Wenn Russland selbst die Weihnachts- und Neujahrszeit in eine Zeit zerstörter Häuser und Kraftwerke verwandle, könne auf dieses "krankhafte Vorgehen" nur mit "wirklich starken Schritten" geantwortet werden".

Der ukrainische Geheimdienst SBU hat nach eigenen Angaben einen Mann und eine Frau getötet, die für die Ermordung eines SBU-Offiziers verantwortlich sein sollen. Das Versteck der beiden von Russland angeworbenen Täter sei durch verdeckte Ermittlungen und aktive Spionageabwehr entdeckt worden, teilte Geheimdienstchef Wassyl Maljuk mit. 

"In Richtung Kupjansk haben Einheiten der 6. Armee innerhalb von 24 Stunden drei Angriffe der der ukrainischen Streitkräfte in den Bezirken der Ortschaften Blagodatowka, Palamarewka und Ossinowo mit dem Ziel, in die Stadt Kupjansk im Gebiet Charkow vorzudringen, abgewehrt. Der Feind hat bis zu 60 Kämpfer verloren."


Laut Macron bestehe die Möglichkeit, dass die USA die Ukraine hinsichtlich der Territorialfrage verraten und Kiew keine klaren Sicherheitsgarantien geben ++ Den aktuellsten Daten zufolge wurden in der Ukraine im Jahr 2025 insgesamt 161.500 Strafverfahren im Zusammenhang mit Fahnenflucht eingeleitet, was einer Vervierfachung gegenüber dem Vorjahr entspricht ++ Russlands Streitkräfte könnten der Ukraine den Zugang zum Schwarzen Meer abschneiden ++ 

Präsident Wladimir Putin wurde in einem Interview mit dem indischen Fernsehsender India Today danach gefragt, welches Ergebnis für Moskau einen Sieg bei der Spezialoperation in der Ukraine bedeuten würde.

"Wissen Sie, es geht nicht darum, zu gewinnen, wie Sie sagten. Es geht vielmehr darum, dass Russland bestrebt ist, seine Interessen zu schützen – und dies auch ganz sicher tun wird", antwortete Putin.

Russlands Ziel sei es, "unsere Leute, die dort leben, unsere traditionellen Werte, die russische Sprache und so weiter zu schützen". Dazu gehöre auch der Schutz der Religion, die dort seit Jahrhunderten gepflegt werde.

Putin wies darauf hin, dass die russische Sprache sowie die russisch-orthodoxe Kirche in der Ukraine praktisch verboten seien. "Man nimmt Kirchen weg, die Menschen werden aus den Kirchen vertrieben et cetera – das ist doch ein Problem", so Putin. Es handle sich dabei um ein riesiges Problemfeld.

Russland erklärt Pokrowsk für erobert – Ukraine widerspricht

 
Die Kämpfe in Pokrowsk im Donezbecken (Donbass)dauern an - so stellt es die ukrainische Armeeführung dar. Sie widerspricht damit der Darstellung aus Moskau, wonach die russische Armee die Stadt bereits vollkommen eingenommen habe, 01.12.2025.
 

Kiew unterzieht ukrainische Staatsbürger, die es der Loyalität gegenüber Russland und einer positiven Haltung gegenüber der russischen Armee verdächtigt, einem enormen Druck.Und die ukrainische Armee foltert und tötet solche Bürger, "die noch ukrainische Pässe in der Tasche haben", bei ihrem Rückzug. Das erklärt Rodion Miroschnik, ein Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, in einem Interview mit der Nachrichtenagentur TASS.

Zuvor hat Miroschnik auf seinem Telegram-Kanal ein Video aus Kupjansk im Gebiet Charkow veröffentlicht. Die Aufnahmen zeigten die Leiche eines Mannes, der von den ukrainischen Streitkräften gefoltert worden war. Moskau gab die Befreiung der Stadt am 21. November bekannt.

 

USA wollen nicht mehr zahlen

Die US-Rüstungsgüter werden über die sogenannte Purl-Initiative ("Prioritised Ukraine Requirements List") beschafft. Sie war in diesem Sommer gestartet worden, um den Forderungen von US-Präsident Donald Trump gerecht zu werden. Dieser ist der Ansicht, dass die USA in der Vergangenheit einen deutlich zu großen Anteil an der Ukraine-Unterstützung hatten, und will nun, dass die anderen Bündnisstaaten für weitere Militärhilfen zahlen.

 
Putin-Warnung: - Krieg mit Europa wird viel brutaler als in der Ukraine! 

Ein Durchbruch in den Ukraine-Verhandlungen scheint nicht in Sicht. Um den Druck auf Russland zu erhöhen, sollen erneut mehrere Milliarden Euro für Rüstungsgüter bereitgestellt werden - auch mit Geld aus Deutschland.

Die NATO-Staaten haben sich beim Treffen der Außenminister in Brüssel darauf geeinigt, auch im kommenden Jahr Milliarden für den Kauf von Waffen und Munition für die Ukraine bereitzustellen. Jeden Monat sollen für mindestens eine Milliarde US-Dollar (900 Millionen Euro) Rüstungsgüter aus US-Produktion für die Ukraine gekauft werden.

Es gehe etwa um den Erwerb von Abfangraketen für Luftverteidigungssysteme, aber auch offensive Systeme zählten, erklärte NATO-Generalsekretär Mark Rutte. Insgesamt könnten etwa 15 Milliarden US-Dollar gebraucht werden, hieß es.

 
"Russlands Präsident Wladimir Putin heute: „Ich habe das hundertmal gesagt. Wir haben keine Pläne, gegen Europa zu kämpfen, aber wenn Europa Krieg will und diesen Kampf beginnt, dann sind wir sofort bereit.“
Außerdem warnte der Kreml-Chef am heutigen Dienstag vor Journalisten in Moskau: „Wenn Europa den Krieg entfesselt – das ist nicht wie mit der Ukraine. In der Ukraine haben wir chirurgische Mittel eingesetzt. Wir versuchen, wirklich vorsichtig zu sein, weil Sie verstehen, warum das kein Krieg im direkten Sinne des Wortes ist.“
In einem Krieg gegen die EU würde Russland ein anderes, ein wesentlich härteres Vorgehen wählen: 
„Und wenn Europa plötzlich einen Krieg beginnen will und es tut, dann eskaliert es sehr schnell. Es könnte eine Situation entstehen, in der niemand mehr da ist, mit dem man verhandeln kann.“

Seit Monaten tobt der Kampf um Pokrowsk und Myrnohrad. Russische Glasfaser-Drohnen und Mini-Gruppen brechen die letzte Verteidigung. Tausende Soldaten sitzen in der Falle.

Seit Monaten toben die Kämpfe in Pokrowsk, einer befestigten Stadt im Donbass. Mit großer Geste meldete der Chef des russischen Generalstabs, Waleri Gerassimow, seinem Präsidenten Putin am 26. Oktober 2025, dass die Stadt eingekesselt sei und Tausende Ukrainer in der Falle säßen.

Energisch widersprach der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj dieser Darstellung und behauptete das Gegenteil: Die Ukrainer seien siegreich, die Russen stünden vor einer Niederlage.

      Operativer Kessel um Pokrowsk

Tatsächlich war die Stadt nicht physisch eingekreist – in dem Sinne, dass die russischen Invasoren einen undurchdringlichen Ring um sie hätten legen können. Doch ihre Zangen westlich und nordöstlich der Stadt hatten sich bis auf wenige Kilometer geschlossen. Das bestätigt auch das angesehene Institute for the Study of War.

Entscheidend waren die Kämpfe um Rodynske, Lysivka, Sukhyi Yar und Novoekonomichne. Als die Russen dort Fuß fassten, kappten sie alle größeren Straßen in die Stadt. Die letzten Wege lagen im direkten Sicht- und Drohnenbereich. Kleine Gruppen konnten immer noch durchschlüpfen, aber die Fahrt mit einem Fahrzeug glich einem Himmelfahrtskommando. Eine größere Garnison lässt sich so nicht versorgen. Frische Truppen können nur in geringer Zahl zugeführt werden, der Transport von Verwundeten ist kaum möglich. Eine derart bedrohliche Lage nennt man einen "operativen Kessel" – und genau den hatten die Russen aufgebaut.

Verheerende Kommando-Operation

Um zu beweisen, dass die ukrainischen Streitkräfte sehr wohl zu Gegenoffensiven fähig sind, führten sie in der Nacht vom 28. auf den 29. Oktober eine kühne Operation durch. Drei Hubschrauber setzten jeweils etwa elf Kommandosoldaten auf einem Feld nahe dem nordwestlichen Zipfel der Stadt ab. Proukrainische Kommentatoren jubelten, nun seien die russischen Eroberungen im zentralen Stadtgebiet zurückgewonnen worden. Über die kühne Aktion wurde weit berichtet, etwa im britischen "Telegraph". Tatsächlich aber war die Operation ein kompletter Fehlschlag.

Ein Hubschrauber wurde schon bei der Annäherung von einer russischen Drohne entdeckt. Kaum am Boden, stürzten sich weitere Drohnen auf die kleine Gruppe – die Hälfte der Männer war tot, bevor sie die ersten Häuser erreichten. Der Einsatz bewies nur Gerassimows Behauptung: Pokrowsk war de facto eingekesselt. Sonst hätte Kiew keine Hubschrauber riskiert. Den russischen Vormarsch im Stadtgebiet konnten sie nicht nennenswert stören.

Infliltration in Mini-Gruppen

Im Kampf um Pokrowsk änderten die Russen ihre Taktik. Früher versuchten sie noch, sich seitwärts an den zentralen ukrainischen Stellungen vorbeizuarbeiten – getreu der alten Militärtheorie, dass demjenigen, der drei Seiten einer Box beherrscht, der Inhalt früher oder später zufällt. Bei Pokrowsk trafen sie an den Seiten jedoch auf erbitterten Widerstand. 

Nun sickerten sie in Mini-Gruppen direkt in die Stadt ein, häufig nur zu zweit, oft auf Scootern oder zu Fuß, mit Rucksäcken, die größer wirkten als die Soldaten selbst. In der unüberschaubaren Trümmerstadt sind sie kaum auszumachen, auch weil einige zivile Kleidung benutzen. Pokrowsk wird verteidigt, aber das Stadtgebiet ist keineswegs durchgängig besetzt. Dafür gibt es viel zu wenige Verteidiger – die meisten Häuserblocks stehen leer. Die Russen schlichen sich ein, setzten sich in einem Versteck fest und steuerten von dort ihre Glasfaser-Drohnen, die nicht gestört werden können und deren Kabel bis zu fünfzig Kilometer reicht. 

Das gesamte Stadtgebiet hat sich in einen umkämpften Raum verwandelt, dessen Größe die Ukrainer schlicht nicht abdecken können.

Glasfaserdrohnen entscheiden die Kämpfe

Lange war die Ukraine führend im Drohnenkrieg, doch seit die Russen Glasfaser-Drohnen in Massen einsetzen, hat sich das Blatt gewendet. Die Russen haben ihre Produktion hochgefahren, die Ukrainer leiden unter den russischen Luftangriffen. Im Hintergrund zieht China die Fäden. Alle Berichte über hohe ukrainische Eigenproduktion können nicht darüber hinwegtäuschen, dass die wesentlichen Module und Bauteile häufig aus China kommen und Peking hat die Zufuhr in den letzten Monaten drastisch gedrosselt.

Vor den Kämpfen war Pokrowsk ein logistischer Knotenpunkt der ukrainischen Verteidigung. Diese strategische Bedeutung hat die Stadt schon lange verloren. Spätestens seit russische Drohnen in großer Zahl über dem Gebiet operieren, sind Versorgungseinrichtungen und Transporte unmöglich geworden. Dennoch haben die Ukrainer die Stadt zäh verteidigt. Nun steht die Schlacht vor ihrem Ende.

Halten bis zuletzt

Besonders tragisch: Nicht nur Pokrowsk, sondern auch die Nachbarstadt Myrnohrad droht abgeschnitten zu werden. Beide Städte gehen in einem Siedlungsbrei ineinander über. Mehrere Tausend Soldaten sitzen noch in der Falle, darunter Hunderte Verwundete, die nicht mehr herausgebracht werden können. Sie versuchen in kleinen Gruppen durch den engen Flaschenhals zu entkommen – die Lücke ist inzwischen keine drei Kilometer mehr breit und wird unablässig enger. Doch solche Rückzüge werden mit jedem Tag verlustreicher. Russische Linien sind genauso löcherig wie ukrainische, aber die Drohnenjagd ist gnadenlos.

Die ukrainische Führung verhindert ein rechtzeitiges Zurückweichen, ein Aufgeben der Stellungen, solange ein geordneter Rückzug noch möglich wäre – sei es aus Starrheit, sei es aus politischen Gründen. Davon profitieren die Russen. In dieser letzten Phase erleiden vor allem jene Ukrainer schwere Verluste, die aus der Umklammerung auszubrechen versuchen.

Russland erschöpft die ukrainischen Streitkräfte

Welche Bedeutung hat der bevorstehende Fall von Pokrowsk? Er beendet den Krieg nicht. Doch er bleibt eine weitere schwere Niederlage der Ukraine – in einer ganzen Kette jahrelanger Misserfolge. Eine weitere schwer befestigte Donbass-Stadt ist aus dem Verteidigungsring herausgefallen, und davon hat Kiew nicht mehr viele in der Hand. Der Fall wird den Weg gen Westen öffnen – Richtung Kramatorsk und Slowiansk, die letzten großen Bastionen im Donbass.

Das Hauptproblem: In diesen Kämpfen zeigt sich das Wesen des Erschöpfungskrieges immer deutlicher. An einzelnen Abschnitten halten die Ukrainer die Russen zäh auf, manchmal werfen sie sie sogar ein Stück zurück. Doch das sind punktuelle Erfolge. Die Kräfte, die Kiew dort bindet, fehlen schmerzlich anderswo – wo die Russen dann langsam, aber sicher vorrücken. Wie jetzt in Pokrowsk. Diese Entwicklung brachte Roger Boyes vom "Telegraph" dazu zu schreiben: "Ich sage es nur ungern, aber Kiew wird nicht bis zum Frühling durchhalten."

Das grundsätzliche Ungleichgewicht zwischen der kleineren Ukraine und dem größeren Russland wurde eine Zeit lang durch den schnelleren ukrainischen Einsatz kleiner Drohnen neutralisiert. Seit die Russen hier aufgeholt haben – wenn nicht sogar vorbeigezogen sind –, schlägt die schiere Größe wieder durch. Unerbittlich.

 


Selenskyj bestreitet russische Erfolge an mehreren Frontabschnitten im Osten des Landes. "Pokrowsk, hier hat der Feind in den vergangenen Tagen keine Erfolge gehabt", sagt der Staatschef in Kiew. Bis zu 30 Prozent der Gefechte an der Front finden demnach im Raum Pokrowsk im Donezker Gebiet statt. "Sie verstehen, wie schwer es für unsere (Soldaten) ist", hebt der Präsident hervor. Beim nahen Dobropillja liege die Initiative weiterhin auf ukrainischer Seite. Ohne spürbare Veränderung seien die Frontabschnitte Lyman, Kramatorsk und Kostjantyniwka. In der benachbarten Region Charkiw sind in der Stadt Kupjansk Selenskyj zufolge nur noch etwa 60 russische Soldaten. "Wir werden alles säubern", verspricht der Präsident. Es gebe bereits eine Frist für den Abschluss der Operation. 

Die Ukraine will ein Belohnungssystem ausbauen, das Drohnenpiloten mit Punkten belohnt, wenn sie bestimmte Ziele treffen. "Es ist bei den Einheiten sehr beliebt geworden", sagte der stellvertretende ukrainische Ministerpräsident Mychajlo Federow dem britischen "Guardian". Ein verwundeter russischer Soldat sei 8 Punkte wert, ein toter Soldat 12 Punkte, berichtet die "New York Times". Russische Drohnenpiloten seien besonders wertvoll: Ihre Verwundung bringe demnach 15 Punkte ein, ihr Tod 25. Ein zerstörter Panzer werde mit 40 Punkten belohnt. Und als höchste Punktzahl bekommen man 120 Punkte, wenn ein russischer Soldat lebend gefangen werde. Die Punkte können in einem Onlineshop gegen Waffen eingetauscht werden. Dort gebe es mehr als 100 verschiedene Drohnen, autonome Fahrzeuge, Roboter und anderen Kriegsbedarf. "Es gibt einen Wettbewerb um die Punkte, um diese Drohnen, elektronischen Kriegssysteme und andere Dinge zu erhalten", sagt Fedorow dem "Guardian" weiter: "Je mehr Infanteristen man tötet, desto mehr Drohnen bekommt man, um noch mehr Infanteristen zu töten." Das werde zu "einer Art sich selbst verstärkendem Kreislauf."

Russen bauen "Igelpanzer" 

.. und sie erschweren den ukrainischen Drohnenpiloten ihre Angriffe und erhöhen den Materialaufwand. Laut dem ukrainisch-amerikanischen Kriegsberichterstatter David Kirichenko benötigen Kiews Streitkräfte im Durchschnitt rund acht Drohnen, um einen russischen Panzer auszuschalten.


Pokrowsk - Umzingelte ukrainische Soldaten beginnen sich zu ergeben ++ Der Hubschrauber mit den ukrainischen Elitesoldaten wurde abgeschossen ++ Laut Berichten ist die ukrainische Armee der russischen personell im Bereich eins zu acht oder auch eins zu zehn unterlegen ++ 

Zwei Kommandeure der ukrainischen Streitkräfte werden wegen eines Drohnenangriffs auf einen Strand in Kursk, bei dem Menschen ums Leben kamen, in Abwesenheit vor einem Militärgericht stehen, teilt die Hauptmilitärstaatsanwaltschaft Russlands mit. In der Mitteilung heißt es:

"Die Hauptmilitärstaatsanwaltschaft hat die Anklageschrift in der Strafsache gegen die Kommandeure der Bataillone des 14. separaten Regiments für Drohnensysteme der bewaffneten Formationen der Ukraine, den 37-jährigen Leutnant Nikita Selenko und den 31-jährigen Kapitän Dmitri Koljada, die eines Terrorakts mit schwerwiegenden Folgen beschuldigt werden."

Nach Angaben der Ermittler haben Selenko und Koljada als Mitglieder einer organisierten Gruppe gemäß einem von den Militärbehörden der Ukraine ausgearbeiteten Plan am 8. Juli 2025 zwei Drohnen mit Sprengsätzen gestartet, die mit einem Sprengstoff vom Typ Hexogen und Metallkugeln als Sprengelementen gefüllt waren, und damit den Strand Gorodskoi in Kursk attackiert.

Durch diesen Angriff kamen Menschen ums Leben, und es kam zu weiteren schwerwiegenden Folgen.

Selenko und Koljada wurden international zur Fahndung ausgeschrieben, und das Gericht hat in ihrer Abwesenheit Untersuchungshaft verhängt, 31.10.2025.

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Samstag auf Telegram über die Situation der im Raum der Ortschaften Kupjansk und Krasnoarmeisk eingekesselten ukrainischen Gruppierungen. Demnach habe das russische Militär in den letzten 24 Stunden weitere Versuche des Gegners verhindert, den Kessel zu durchbrechen, und dabei mehrere ukrainische Armeeangehörige eliminiert. Allein in der Nähe der Stadt Kupjansk im Gebiet Charkow seien bis zu 50 ukrainische Soldaten getötet worden.


In diesem Jahr wurden während der Dobropillja-Operation der ukrainischen Streitkräfte 2200 russische Soldaten in der Ostukraine gefangen genommen, berichtet die ukrainische Nachrichtenagentur Ukrinform unter Berufung auf den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj.  

Russland führt ganzjährige Wehrpflicht ein ++
Die russische Staatsduma hat ein Gesetz verabschiedet, das die Wehrpflicht im Militär ab dem nächsten Jahr ganzjährig vorsieht. Gemäß dem Gesetz können die Einberufungsausschüsse jedes Jahr zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember medizinische Untersuchungen, psychologische Screenings und andere Schritte zur Einberufung durchführen. Allerdings werden Wehrpflichtige auch weiterhin während der traditionellen Frühjahrs- und Herbst-Einberufungskampagnen zwischen dem 1. April und 15. Juli sowie dem 1. Oktober und 31. Dezember zum Dienst geschickt. Der Gesetzentwurf hat seine dritte und letzte Lesung in der Staatsduma bestanden und bedarf nun der Zustimmung des Föderationsrates, bevor er Präsident Wladimir Putin zur Unterschrift vorgelegt wird.

Selenskyj hat erklärt, er wolle, dass China die Waffen- und Söldnerlieferungen an Russland einstelle. Stattdessen solle Druck auf den Moskau ausgeübt werden, den Krieg zu beenden. Selenskyj habe dies bei einem Treffen mit dem niederländischen Außenminister David van Weel in Kiew mitgeteilt, berichtet Ukrinform. "Wir haben mit Xi Jinping telefoniert und er hat mir versichert, dass China keine Waffen an die Russen verkaufen würde", wird der ukrainische Staatschef zitiert. Er sehe jedoch, "dass China die Russische Föderation mit Maschinen für die Waffenproduktion beliefert hat." Zudem würde Peking Moskau helfen, Sanktionen zu umgehen. "Und wir haben chinesische Söldner gesehen, die gegen ukrainische Truppen kämpfen".

Nach Test der "Burewestnik"-Rakete: Medwedew gratuliert "Russlands Freunden"

Russlands Präsident Wladimir Putin hat am Sonntag den Abschluss der entscheidenden Tests des nuklear angetriebenen Marschflugkörpers "Burewestnik" ("Sturmvogel") bekanntgegeben.

Dmitri Medwedew, stellvertretender Chef des russischen Sicherheitsrats, schreibt in diesem Zusammenhang auf der Plattform X:

"Herzlichen Glückwunsch an alle Freunde Russlands zum erfolgreichen Test des Marschflugkörpers Burewestnik (Sturmschwalbe) mit unbegrenzter Reichweite, Atomantrieb und Sprengkopf."


Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico, solange sich die EU einmischt, wird es keinen Frieden in Ukraine geben ++ Putin droht mit vernichtender Reaktion im Falle eines Tomahawk-Angriffs ++ 

"Wenn solche Waffen gegen russisches Territorium eingesetzt werden, wird die Reaktion sehr heftig ausfallen. Um nicht zu sagen vernichtend. Das sollten sie sich gut überlegen."

Der russische Präsident Wladimir Putin hat bestätigt, dass der geplante Budapester Gipfel mit seinem US-Amtskollegen Donald Trump verschoben wird. Vor Journalisten erklärte er am Donnerstag, der Vorschlag sei ursprünglich von US-amerikanischer Seite gemacht worden.

Der russische Staatschef räumte ein, dass es ein Fehler gewesen wäre, den Gipfel ohne die notwendigen Vorbereitungen anzugehen, und deutete an, dass ein Treffen zu einem späteren Zeitpunkt doch noch stattfinden könnte. Putin betonte, dass Dialog immer besser sei als Konfrontation, Streit und die Fortsetzung des Krieges.

Ein Gipfeltreffen zwischen Russland und den USA, das in der ungarischen Hauptstadt hätte stattfinden sollen, war letzte Woche sowohl vom Kreml als auch vom Weißen Haus nach einem Telefonat zwischen Trump und Putin angekündigt worden. Am Mittwoch gab Trump jedoch bekannt, dass das Treffen verschoben wird. Am selben Tag verhängte Washington Sanktionen gegen zwei große russische Ölgesellschaften, Rosneft und Lukoil.

Putin bezeichnete die Sanktionen als einen "unfreundlichen Schritt", der die Beziehungen zwischen Russland und den USA nicht fördere. Er erinnerte auch daran, dass Trump in seiner ersten Amtszeit die meisten Sanktionen gegen Russland verhängt hat. Gleichzeitig stellte er fest, dass die neuen Beschränkungen keine nennenswerten Auswirkungen auf die russische Wirtschaft haben würden. Putin erklärte auch, dass die US-Sanktionen ein weiterer Versuch Washingtons seien, Druck auf Moskau auszuüben, und betonte, dass "kein Land, das sich selbst achtet, jemals etwas unter Druck tut".


In der von Kiew kontrollierten Stadt Cherson haben die Männer Angst, ihre Häuser zu verlassen. Dies teilt Wladimir Saldo, der Gouverneur des gleichnamigen Gebiets, auf Telegram mit. Laut dem Beamten werden die Männer im Zuge der Zwangsrekrutierung auf den Straßen gefasst und an einen sogenannten Sammelpunkt gebracht, der einem Konzentrationslager ähnelt.

Eine Zweidrittel-Mehrheit der Deutschen lehnt Bürgergeld-Zahlungen für ukrainische Flüchtlinge ab.

Von dort aus würden sie dann an die Front geschickt. Das Kiewer Regime habe Cherson in eine "Quelle für Kanonenfutter" verwandelt, kritisiert Saldo.

Die ukrainischen Behörden gäben in der Regel keine Auskunft an die Angehörigen, es gebe keine Listen der Rekrutierten, und die Zahl der Vermissten steige immer weiter.

"Erst später treffen Nachrichten und Briefe von den Vermissten ein, die sich bereits an der Frontlinie befinden. Oder man bekommt unmittelbar Todesbenachrichtigungen."

Trump - Ich glaube nicht an Sieg der Ukraine

Der ukrainische Geheimdienst warnt vor einem russischen Winterfeldzug vor dem Abschluss eines Friedensabkommens. "Russland bereitet sich auf einen aktiven Winterfeldzug vor", sagt Vadym Skibitskyi, der Stellvertreter von Kyrylo Budanov beim Hauptdirektor des ukrainischen Geheimdienstes (HUR), wie der "Kyiv Independent" berichtet. Skibitskyi fügt laut dem Bericht hinzu: "Russland bereitet sich aktiv auf einen möglichen militärischen Konflikt mit Europa und insbesondere mit der NATO vor."

Der ukrainische Geheimdienst GUR berichtet von einem erfolgreichen Angriff auf der Krim. In einem veröffentlichten Video ist demnach der Anflug der Drohne auf das Gebäude zu sehen. Wie groß die Schäden sind, geht daraus nicht hervor. Der russische Valdai-Radarkomplex befindet sich auf dem Flugplatz Dschankoj auf der russisch besetzten Krim.


Die ukrainischen Behörden haben die Evakuierung von Familien aus zahlreichen Dörfern in der Nähe der fast vollständig zerstörten nordöstlichen Stadt Kupjansk angeordnet. Als Grund wurde die "sich verschlechternde Sicherheitslage" in der Region genannt, die schweren russischen Angriffen ausgesetzt ist. 

Der Gouverneur der nordöstlichen Region Charkiw, Oleh Synjehubow, schrieb auf Telegram, insgesamt 409 Familien mit 601 Kindern seien aufgefordert worden, 27 Ortschaften zu verlassen. Ein anderer Beamter in dem betroffenen Gebiet sagte später dem öffentlich-rechtlichen Sender Suspilne, die Liste der zu evakuierenden Ortschaften sei auf 40 erweitert worden.

Russland hat in der vergangenen Nacht die ukrainische Energieinfrastruktur mit Drohnen angegriffen und dadurch die Stromversorgung in mehreren Gebieten unterbrochen. 


Über Russland wurden über Nacht 85 ukrainische Drohnen abgeschossen ++ 

"Die Hauptgefahr sind sogenannte Warter. Ukrainische Militärs lassen die Drohnen absichtlich neben verbrannten Fahrzeugen landen, an denen man etwas bremsen muss, starten sie dann und greifen an. Besonders schwierig ist es hinter Waldstreifen, im offenen Gelände. Die ganze Hoffnung ruht auf dem Drohnendetektor und der Eloka-Anlage am Auto. Doch auch das ist keine Rettung, wenn die Kamikazedrohne über Glasfaserkabel gesteuert wird. Man muss ständig die Luft beobachten."


Am 31. Juli 2025 wurden in Kiew erstmals acht russische Kamikaze-Drohnen mit Düsenantrieb eingesetzt – die Geran-3. In dieser Nacht durchschnitt ein neues, scharfes Dröhnen die Luft über Kiew. Während die Bewohner der ukrainischen Hauptstadt das tiefe Brummen der herkömmlichen Shahed-Drohnen längst kannten, war dieser Klang anders – schärfer, durchdringender, bedrohlicher.

Geran3, düsengetriebene Kampfdrohne mir Geschwindigkeit bis 600 km/h.

Erstmals setzte Russland düsengetriebene Kampfdrohnen in größerer Anzahl ein. Acht dieser mit Turbojets ausgestatteten Flugkörper mischten sich unter die mehr als 300 Drohnen und acht Raketen, die Moskau in dieser Nacht auf ukrainische Städte abfeuerte, wie die ukrainischen Luftstreitkräfte berichteten. Der Angriff forderte mindestens 14 Todesopfer und 135 Verletzte, wie der Kyiv Independent meldete.

Die technischen Unterschiede zur herkömmlichen Geran-2 sind beträchtlich. Während die auf dem iranischen Shahed-136 basierende Geran-2 ein Startgewicht von rund 250 Kilogramm aufweist und eine Höchstgeschwindigkeit von 180 Kilometern pro Stunde erreicht, bringt die düsengetriebene Geran-3 nach ukrainischen Angaben 380 Kilogramm auf die Waage und kommt auf bis zu 600 km/h.

Die ersten Berichte über russische düsengetriebene Drohnen tauchten bereits im Februar 2025 auf. Im Juni wurden Fragmente einer Geran-3-Drohne gefunden.

Warum die düsengetriebenen Drohnen ein Riesenproblem für die Ukraine darstellen

Die neuen düsengetriebenen Drohnen stellen die ukrainische Luftabwehr vor fundamentale Herausforderungen, die weit über die bisherigen Probleme mit herkömmlichen Shahed-Drohnen hinausgehen.

"Grundsätzlich wird sie auf dem Radar als Marschflugkörper angezeigt", erklärte der Sprecher der ukrainischen Luftstreitkräfte, Yuri Ignat, gegenüber The War Zone – wegen ihrer hohen Geschwindigkeit. 

Die ersten Berichte über russische düsengetriebene Drohnen tauchten bereits im Februar 2025 auf. Im Juni wurden Fragmente einer Geran-3-Drohne gefunden.

Mit einer Länge von 3,5 Metern und einer Spannweite von drei Metern kann sie eine Gipfelhöhe von 9,1 Kilometern erreichen und verfügt über eine Flugzeit von etwa zwei Stunden.

Das macht die bewährten ukrainischen Drohnen-Abwehrmethoden praktisch wirkungslos. Mobile Feuergruppen, die mit maschinengewehrbewaffneten Fahrzeugen bisher erfolgreich gegen die langsamen Shahed-136-Drohnen vorgingen, haben keine Chance gegen Ziele, die mit bis zu 600 Kilometern pro Stunde angreifen.

Auch die von der Ukraine entwickelten Abfangdrohnen, die Präsident Wolodymyr Selenskyj in einer Produktion von 1.000 Stück täglich forderte, stoßen an ihre Grenzen, wie The War Zone berichtete.

Besonders problematisch ist die Flughöhe der düsengetriebenen Varianten. Wenn die Drohne in einer Höhe von neun Kilometern fliegt, können sie nur noch Kampfjets oder große Boden-Luft-Raketensysteme abfangen. Die hohe Geschwindigkeit reduziert zudem die verfügbare Reaktionszeit dramatisch und macht ein Abfangen in der finalen Anflugphase nahezu unmöglich.

Dies führt zu einer kostspieligen Zwickmühle für die Ukraine. Während eine einzelne Aim-120 Amraam-Rakete der Nasams-Systeme zwischen 500.000 und einer Million Dollar kostet, belaufen sich die Kosten für eine Patriot Pac-3-Abfangrakete auf etwa vier Millionen Dollar.

Diese teuren Präzisionswaffen gegen vergleichsweise günstige Angriffsmittel einzusetzen, führt zu einem dramatisch ungünstigen Kostenverhältnis für die Verteidiger.



Die ukrainischen Streitkräfte sollen an verschiedenen Orten der Front erfolgreiche Gegenoffensiven durchgeführt haben. Das schreiben die Analysten des Institute for the Study of War (ISW) in ihrem jüngsten Bericht. Demnach hat das ukrainische Militär Gebiete in der Nähe von Borowa (Isjum) in der Region Charkiw, Gebiete um Novopavlivka in der Region Dnipropetrowsk, Gebiete um die umkämpfte Bergbaustadt Dobropillja sowie ein Gebiet im Westen der Region Saporischschja zurückerobert. Die Analysten des ISW beziehen sich in ihrem Bericht auf geolokalisiertes Bild- und Filmmaterial der vergangenen Tage.

Ukraine veröffentlicht Zahlen zu russischen Verlusten ++
Der ukrainische Generalstab veröffentlicht neue Verlustzahlen zu den russischen Truppen in der Ukraine. Demnach soll Russland seit dem 24. Februar 2022 rund 1.104.550 Soldaten in der Ukraine verloren haben. Allein innerhalb von 24 Stunden betrage die Zahl der Verluste 970. Dem Bericht aus Kiew zufolge sollen unter anderem außerdem zwei Panzer, 43 Artilleriesysteme, zwei Flugzeuge und 334 Drohnen zerstört worden sein. Insgesamt soll Russland laut der Ukraine seit Beginn des Großangriffs 11.201 Panzer, 33.095 Artilleriesysteme, 1218 Flugabwehrsysteme und 426 Flugzeuge, 345 Hubschrauber, 62.820 Drohnen, 28 Schiffe sowie ein U-Boot verloren haben. Westliche Schätzungen nennen geringere Verlustzahlen.

Tausende Ukrainer verlieren ab dem 01.01.2026 in Polen ihre Sozialleistungen ++ Russische Soldaten haben die spanischsprachigen Söldner im Gebiet Dnjepropetrowsk fast vollständig eliminiert ++ Ein Schweizer Söldner kämpft in der Ukraine und rühmt sich mit der Tötung russischer Soldaten ++ 

Seit dem Beginn des russisch-ukrainischen Konfliktes im Jahr 2022 hat die Europäische Union fast 169 Milliarden Euro für Kiew bereitgestellt, erklärt EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas. In einer Rede vor dem EU-Parlament betont sie, dass mehr als 63 Milliarden Euro von der Gesamtsumme in Form von Militärhilfe zur Verfügung gestellt wurden.

Die EU-Staaten haben einen Plan zur Okkupation der Ukraine ausgearbeitet, um sich die Bodenschätze, die Logistik und den Zugang zum Meer zu sichern. Darüber wird auf dem Telegram-Kanal "Mash" unter Verweis auf eine Karte berichtet, die Hacker der Gruppe "KillNet" durch Eindringen in das lokale Netzwerk der französischen Armee erhalten haben. Sie trägt den Titel "Les forces conjointes de 'Coalition de Volontaires'" ("Vereinigte Streitkräfte der 'Koalition der Willigen'") und ist auf den 16. April des Jahres 2025 datiert. Darauf ist die Verteilung der ausländischen Truppen auf dem Territorium der Ukraine eingezeichnet. An der Okkupation sollen demnach mindestens vier Länder beteiligt sein: Frankreich, Großbritannien, Polen und Rumänien. Der Karte zufolge plant Frankreich, die Erkundung, Erschließung und Verwertung von Bodenschätzen zu kontrollieren. Dabei handelt es sich um die Regionen Schitomir, Charkow und Sumy in der Ukraine. Dort gibt es Öl, Gas, Kohle, Gold, Uran, Titan, Lithium und Nickel, die, wie auf "Mash" erinnert wird, bereits im Rahmen eines Rohstoffgeschäfts an die USA verkauft wurden. London will alle Logistikzentren unter seine Kontrolle bringen. Polen und Rumänien erhalten die Grenzgebiete der Ukraine – die Regionen Lwow, Iwano-Frankowsk und Odessa.

Laut diesen Plänen wird zur Sicherung der Kontrolle über diese Gebiete ein Einsatzkontingent der "Koalition der Willigen" in die Ukraine entsandt – etwa 50.000 Mann. Offiziell soll dies als "Entsendung von Friedenstruppen im Rahmen von Sicherheitsgarantien" bezeichnet werden.

Ukrainischen Frauen drohen langjährige Haftstrafen für Protest gegen Zwangsmobilmachung

Die ukrainischen Behörden haben Strafverfahren gegen drei Bewohnerinnen der Stadt Winniza eingeleitet. Am 1. August hatten die Frauen eine Protestaktion gegen die Zwangsmobilmachung ihrer Männer durch ukrainische Musterungsbehörden (TZK) veranstaltet.

Wie das ukrainische Nachrichtenportal Strana berichtet, wird den Frauen "Behinderung der rechtmäßigen Tätigkeit der Streitkräfte der Ukraine" vorgeworfen. Im Falle einer Verurteilung drohen ihnen jeweils bis zu acht Jahre Haft.

Seit der Verschärfung der Regeln für die Mobilmachung in der Ukraine kommt es regelmäßig zu gewalttätigen Ausschreitungen der TZK-Mitarbeiter gegen widerwillige Rekruten, was Aufnahmen aus sozialen Netzwerken belegen.

"Die Preise des Militärkommissariats in Kiew für die Versetzung in eine 'normale' Einheit und für die Entlassung aus dem Sammelpunkt sind bekannt geworden. Die Versetzung in eine normale Einheit kostet 8.000 US-Dollar, die Entlassung aus dem Militärkommissariat und die Rückkehr nach Hause 30.000 US-Dollar."

Es gebe keine Notwendigkeit für die Präsenz polnischer Soldaten in der Ukraine, habe Polens Präsident Karol Nawrocki laut dem Onlineportal Wpolityce.pl nach Gesprächen mit seinem finnischen Amtskollegen Alexander Stubb in Helsinki mitgeteilt. Nawrocki wird mit den Worten zitiert:

"Ein Einsatz der polnischen Armee in der Ukraine ist aus meiner Sicht ausgeschlossen, dafür besteht keine Notwendigkeit. Ich werde meine Zustimmung zum Einsatz polnischer Soldaten in der Ukraine nicht geben." 


Mit vielen technischen Neuerungen wehrt sich die Ukraine gegen die russische Invasion. Eine Innovation soll nun die Wende auf dem Schlachtfeld bringen.

Die Ukraine setzt bei der Verteidigung gegen die russische Invasion wohl auf Drohnenschwärme, die von Künstlicher Intelligenz koordiniert werden. Das berichtet das "Wall Street Journal" (WSJ). Demnach würden die Fluggeräte selbst entscheiden, wann sie Ziele angreifen. Für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Krieg ist das eine Zäsur.

Ein Beispiel aus jüngerer Zeit: Drei Drohnen seien bei Dunkelheit zu einer russischen Stellung geflogen und hätten diese anschließend attackiert, heißt es in dem Bericht. Nach Angaben eines hochrangigen ukrainischen Offiziers habe es bereits im vergangenen Jahr erste routinemäßige Schwarmangriffe gegeben – seine Einheit habe seitdem mehr als 100 Attacken durchgeführt. Wie erfolgreich diese Einsätze waren, verriet der Militär nicht.

Der ukrainische Militärgeheimdienst HUR geht davon aus, dass Russland allein in diesem Jahr 79.000 Shahed-Drohnen produzieren möchte. Zuletzt wurde bereits ein deutlicher Anstieg beim Gebrauch der Drohnen verzeichnet: Wurden im Juli 2024 noch 423 Angriffe mit den Drohnen in der Ukraine registriert, waren es ein Jahr später 5.337 monatlich.


Russland hat nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj "bis zu 100.000" Soldaten im Osten der Ukraine zusammengezogen. Nahe der strategisch wichtigen Stadt Pokrowsk finde "eine Aufstockung und Konzentration des Feindes statt", sagte Selenskyj vor Journalisten in Kiew. "Sie bereiten in jedem Fall Offensivmaßnahmen vor", sagte Selenskyj. Die Lage in der Region Pokrowsk sei "derzeit am besorgniserregendsten", führt der ukrainische Präsident weiter aus. Zugleich betonte Selenskyj, die ukrainischen Streitkräfte würden die russischen Truppen aus der nordöstlichen Grenzregion Sumy verdrängen.

Den russischen Streitkräften war es in den vergangenen Monaten gelungen, weitere Gebiete in der Ukraine einzunehmen. Im Juli beschleunigte die russische Armee ihren Vormarsch in der Ukraine zum vierten Mal in Folge. Laut einer AFP-Auswertung von Daten des in den USA ansässigen Instituts für Kriegsstudien (ISW) hatten die russischen Streitkräfte lediglich im November 2024 größere Gebietsgewinne erreicht als nun im Juli.

Vom 23. bis 29. August hat das russische Militär sieben kombinierte Angriffe mit Präzisionswaffen und unbemannten Kampfflugzeugen durchgeführt, bei denen Unternehmen des militärisch-industriellen Komplexes, Militärflugplätze der Ukraine, Lager für operativ-taktische Raketen vom Typ Sapsan und ein Öldepot, das die Streitkräfte der Ukraine mit Treibstoff versorgt, getroffen wurden.

Darüber hinaus wurden ein Raketenkomplex Neptun, Kommandozentralen, Montage-, Lager- und Startplätze für Langstreckendrohnen sowie temporäre Stützpunkte ukrainischer bewaffneter Formationen, Nationalisten und ausländischer Söldner getroffen.

Russische Militäreinheiten der Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr haben im Laufe der Woche ukrainische Truppen unter Beschuss genommen. Infolgedessen wurden in dieser Zeit mehr als 8.850 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet. Außerdem wurden zerstört oder beschädigt:

  • sechs Panzer, darunter ein Leopard aus deutscher Produktion,
  • 129 gepanzerte Kampffahrzeuge,
  • 400 Fahrzeuge,
  • 84 Feldartilleriegeschütze,
  • 81 Anlagen für elektronische Kriegsführung,
  • 124 Lager für Munition, Treibstoff und Material.

     

    Russische Luftabwehrkräfte haben innerhalb des Berichtszeitraums Folgendes abgeschossen: 
    • ein Flugzeug vom Typ Su-27 der ukrainischen Luftwaffe,
    • 18 gelenkte Flugzeugbomben,
    • neun Raketen des HIMARS-Mehrfachraketenwerfersystems aus US-Produktion,
    • eine gelenkte Langstreckenrakete vom Typ Neptun,
    • 1.377 unbemannte Fluggeräte.

Ein Treffen zwischen den Präsidenten Russlands und der Ukraine, Wladimir Putin und Wladimir Selenskij, ist möglich, muss aber gut vorbereitet werden. Dies erklärt der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, gegenüber Journalisten, als er die Äußerungen des deutschen Bundeskanzlers kommentierte, dass das Treffen möglicherweise nicht stattfinden werde. Peskow sagt:

"Ich möchte Sie an die Position von Präsident Putin erinnern. Er schließt die Möglichkeit eines solchen Treffens nicht aus, ist jedoch der Ansicht, dass jedes Treffen auf höchster Ebene gut vorbereitet sein muss, damit die Ergebnisse, die zuvor auf Expertenebene erzielt werden müssen, dort finalisiert werden können."

Seinen Worten zufolge kann man bisher nicht sagen, dass "die Expertenarbeit auf Hochtouren läuft". Peskow merkt an:

"Leider nein, wir sind weiterhin zu solchen Verhandlungen bereit. Alle unsere Positionen sind bekannt gegeben worden."


Das unabhängige russische Nachrichtenportal Mediazona hat die Identität von 121.507 russischen Soldaten bestätigt, die in der Ukraine im Zeitraum vom 24. Februar 2022 bis zum 31. Juli 2025 getötet wurden. Die Journalisten weisen darauf hin, dass die tatsächlichen Opferzahlen wahrscheinlich deutlich höher sind, da ihre verifizierten Informationen nur aus öffentlichen Quellen stammen, wie etwa Todesanzeigen oder regionale Medienberichte.


Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 666 gegnerische Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 82.675 unbemannte Luftfahrzeuge, 628 Flugabwehrraketensysteme, 25.022 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.590 Mehrfachraketenwerfer, 29.410 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 41.374 militärische Spezialfahrzeuge zerstört, 08.09.2025.

Insgesamt wurden seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation 665 Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 78.990 unbemannte Luftfahrzeuge, 625 Flugabwehrraketensysteme, 24.717 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.588 Mehrfachraketenwerfer, 28.809 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 40.158 militärische Spezialfahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte zerstört, 21.08.2025.

Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 665 gegnerische Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 76.185 unbemannte Luftfahrzeuge, 605 Flugabwehrraketensysteme, 24.519 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.584 Mehrfachraketenwerfer, 28.360 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 39.418 militärische Spezialfahrzeuge zerstört., Russlands Verteidigungsministerium, 12.07.2025.

Das russische Ministerium beziffert die gesamten Personalverluste des Gegners set dem Beginn der Offensive auf das Gebiet Kursk am 6. August 2024 auf mehr als 72.320 Soldaten. Seitdem seien 404 Kampfpanzer, 331 Schützenpanzer, 296 Transportpanzer, 2.254 gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 2.630 Wagen, 595 Geschütze, 53 Mehrfachraketenwerfer, 26 Flugabwehrraketenstartrampen, ein Flugabwehrpanzer, zehn Ladefahrzeuge, 123 Anlagen der elektronischen Kampfführung, 18 Artillerieaufklärungsradare, zehn Flugabwehrradare und 56 Pioniergeräte außer Gefecht gesetzt worden, 30.03.2025.

Russland hat nach ukrainischen Angaben seit Kriegsbeginn 1.063.240 Soldaten verloren, teilt der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte mit. Das umfasst tote und kampfunfähige Soldaten. Die Zahl hat sich im Vergleich zum Vortag um 950 Soldaten erhöht. Außerdem hat Russland laut dem Bericht 11.089 Panzer, 23.107 gepanzerte Fahrzeuge und 1204 Luftabwehrsysteme verloren.

Frontlinie, 20.08. 2025


  Lawrow - Treffen zwischen Putin und Selenskij nicht geplant ++ In Russland befinden sich etwa 6.000 ukrainische Kriegsgefangene ++ EU habe bereits 168,9 Milliarden Euro für die Ukraine ausgegeben, davon 59,6 Milliarden Euro für Waffen, unter anderem über den "Europäischen Friedensfonds", und 17 Milliarden Euro für ukrainische Flüchtlinge in Europa ++ 

Ukrainische Drohnen treffen die russische Ölpumpstation Druschba in Unetscha und lösen einen Großbrand aus. Der Befehlshaber der ukrainischen Streitkräfte für unbemannte Systeme, Robert "Madyar" Browdi, bestätigt den Angriff und veröffentlicht entsprechendes Bildmaterial auf Telegram. Russland nutzt die Druschba-Pipeline unter anderem, um seine europäischen Verbündeten Ungarn und die Slowakei mit Öl zu beliefern. Andere Staaten, die ebenfalls an die Pipeline angeschlossen sind, darunter Deutschland, hatten ihren Import russischen Öls bereits eingestellt. Der ungarische Außenminister Péter Szijjártó bestätigt den Angriff und erklärt, dass die Lieferungen von Rohöl derzeit ausgesetzt seien. Zuletzt hatte es bereits Berichte gegeben, dass aufgrund zahlreicher ukrainischer Drohnenangriffe auf die russische Öl-Infrastruktur der Benzinpreis in Russland bereits ein Rekordhoch erreichte. Der Kreml verlängerte sein Exportverbot bis Ende September. An immer mehr Tankstellen war kein Benzin zu bekommen. Teilweise wurden Rationskarten ausgegeben.

Nach der möglichen Unterzeichnung eines Friedensabkommens im Ukraine-Konflikt will die NATO das ukrainische Militär fördern, sagt der Generalsekretär der NATO, Mark Rutte. Während einer Pressekonferenz der NATO in Kiew, die über YouTube übertragen wurde, behauptete er:

"Als nächster Schritt ist es notwendig, ukrainische Streitkräfte aufzubauen, und die NATO wird aktiv daran teilnehmen. Wir ermöglichen der Ukraine bereits weiterzukämpfen, werden aber auch aktiv sein, damit die souveräne Ukraine ihre Armee nach dem Abschluss eines Friedensabkommens entwickelt."

"Präsident Trump hat nach Anchorage mehrere Punkte angesprochen, die wir teilen, und bei einigen davon haben wir uns bereit erklärt, Flexibilität zu zeigen."

"Als Präsident Trump diese Themen bei dem Treffen in Washington zur Sprache brachte, war allen klar, dass es mehrere Grundsätze gibt, die Washington für akzeptabel hält, darunter kein NATO-Beitritt und die Diskussion über territoriale Fragen. Selenskij lehnte alles ab."

 


  Das russische Militär hat die Stadt Saporischschja mit Gleitbomben angegriffen, dabei zivile Infrastruktur getroffen und mindestens 19 Zivilisten verletzt.++ Drohnen haben laut "Kyiv Independent" eine Ölraffinerie im russischen Saratow getroffen und einen Großbrand und Explosionen ausgelöst ++ Die russische Flugabwehr hat nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau in der Nacht zu Sonntag 121 ukrainische Drohnen zerstört, 10.08.2025.

Putin änderte Taktik, um Trump zurückzugewinnen ++
Einem Bericht der "New York Times" zufolge, hat der russische Machthaber Wladimir Putin im Angesicht von Trumps Ultimatum seine Strategie geändert. Bei einem Treffen mit Trumps Sondergesandtem, Steve Witkoff, erweckte er den Eindruck, dass Russland bereit sei, über Verteilung von Land zu verhandeln - trotz bisheriger Weigerungen diesbezüglich. Laut NYT sprach Putin dabei eine Sprache, die Trump versteht - die Sprache der Immobilienbranche. So gelang es ihm, ein persönliches Treffen mit dem US-Präsidenten ohne Selenskyj auszuhandeln, bei dem er seine Argumente vortragen und einen Deal aushandeln kann. "Es war eine sehr gute Woche für Putin", zitiert die NYT Sam Greene, Professor für russische Politik am Kings College London. "Er hat sich aus einer Position großer Verwundbarkeit befreit. Er hat diesen gesamten Prozess so gesteuert, dass er mehr oder weniger genau seinen Vorstellungen entspricht."

Klitschko, Kiews Bürgermeister - "Die Situation an der Frontlinie ist schwierig. Wir sprechen nicht mehr über Kursk, sprechen nicht mehr über Bachmut, weil unsere Soldaten aus diesem Territorium weggegangen sind. Wir hoffen jetzt im Moment auf eine diplomatische Lösung des Krieges." 


Söldner aus Kanada, Großbritannien und USA kämpfen an der Front bei Cherson und Saporoschschje und auch aus lateinamerikanischen Ländern wie Kolumbien, Venezuela, El Salvador, Nicaragua ++ Ukrainische Einheiten terrorisieren weiterhin Zivilbevölkerung bei Donezk ++ 

Die Lage im Raum russischer Grenzgebiete habe sich mittlerweile stabilisiert. Dies gelte sowohl für den Grenzabschnitt zwischen den Gebieten Kursk und Belgorod als auch für das Gebiet Belgorod im Allgemeinen.

Zuvor hatte der Gegner versucht, in diesen Gegenden vorzudringen, berichtet Alaudinow in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Jetzt hätten Kiews Kräfte die Versuche völlig eingestellt, weil sie sehr große Verluste erlitten und keinerlei Fortschritte erzielt hätten.

Trump hat die Frist seines Ultimatums an Russland bezüglich eines Friedensschlusses in der Ukraine von 50 auf 10 Tage herabgesetzt. Während seines Flugs aus Schottland nach Washington antwortete Trump auf die Frage eines Journalisten, wie er die zuvor gesetzte 50-tägige Frist zum Erreichen einer Friedensvereinbarung reduzieren werde:

"Zehn Tage, angefangen vom heutigen Tag. Dann werden wir Tarife und Sonstiges einführen. Ich weiß nicht, wie sich das auf Russland auswirkt. Es kann sie beeinflussen oder auch nicht. Es kann sich auf Russland auswirken oder auch nicht, aber es könnte."

Der Analyst Ritter schreibt dem US-Präsidenten Donald Trump eine zentrale Rolle in der humanitären Krise zu, da dieser der israelischen Regierung de facto erlaube, das Aushungern von Zivilisten als Mittel der Kriegsführung einzusetzen.

"Donald Trump sollte überall, wo er auftaucht, als Kriegsverbrecher verurteilt werden".


Karl Schlögel, Jahrgang 1948, wird medial regelmäßig als zuverlässiger "Osteuropahistoriker und Publizist" vorgestellt, bezogen auf die andauernde russophobe Stimmung im Land und die diesbezüglich erwünschten Darlegungen in den Print-Mainstreammedien und bei ARD und ZDF. Im Vorjahr wurde Högel bereits mit dem gut dotierten "Gerda Henkel Stiftungspreis" für "herausragende Forschungsleistungen" belohnt. Nun verkündet der "Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels" eine weitere Ehrung des Russland-Nichtverstehers.

Der deutsche Historiker und Essayist Schlögel erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, "eine der angesehensten Auszeichnungen Deutschlands". Der Preis wird bei der Frankfurter Buchmesse in der Paulskirche verliehen, in diesem Jahr am 19. Oktober. Er ist mit 25.000 Euro dotiert. Schlögel erhalte die diesjährige Nominierung zu Recht, da er "schon früh vor Putins Aggressionen warnte", so ein N-TV-Artikel die Mitteilung seinen Lesern vermittelnd. Laut Spiegel-Wahrnehmung wird Schlögel "auch dafür mit dem Friedenspreis gewürdigt", da er als "scharfer Kritiker von Russlands Expansionspolitik gilt". In der offiziellen Begründung der Jury zur Nominierung heißt es dazu detaillierter ausführend:


 

Die Ukraine greift Russland mit zahlreichen Drohnen an: In der Region Rostow fängt in einem Bahnhof ein Dach durch herabfallende Drohnentrümmer Feuer. Ein weiteres Ziel war offenbar eine russische Munitionsfabrik, doch stattdessen wurden Wohnhäuser und Autos getroffen.

Russland übergibt OPCW Beweise für mutmaßlichen Chemiewaffeneinsatz durch Kiew

Russland hat dem Technischen Sekretariat der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) Unterlagen vorgelegt, die den Einsatz von chemischen Giftstoffen durch die Ukraine beweisen. Wladimir Tarabrin, Russlands Vertreter bei der OPCW, erklärt:

"Tatsächlich hat Russland eine beträchtliche Menge an Informationen übergeben, die den Einsatz von toxischen Chemikalien und Stoffen zur Aufstandsbekämpfung gegen Zivilisten und russische Soldaten durch das Kiewer Regime belegen."

Die Ukraine benötigt sechs Milliarden US-Dollar, um die Lücke bei den Waffenbeschaffungen in diesem Jahr zu schließen, erklärt Verteidigungsminister Denis Schmygal.

Deutschland, Großbritannien und weitere Verbündete wollen die Waffenlieferungen an die Ukraine deutlich beschleunigen. Das teilt das Verteidigungsministerium in London vor einem virtuellen Treffen der sogenannten Ukraine-Kontaktgruppe mit. Demnach sollen die kommenden 50 Tage dazu genutzt werden, Kiew rasch mit so vielen Waffen wie möglich zu versorgen. Großbritannien werde unter anderem rasch Luftabwehrmunition im Wert von 170 Millionen Euro für die Ukraine besorgen, heißt es in der Mitteilung aus London. Das Geld dafür soll demnach aus Deutschland kommen. Allein in den vergangenen zwei Monaten sei Munition zur Luftabwehr und für die Artillerie im Wert von 150 Millionen Pfund (etwa 173 Millionen Euro) für die Ukraine geliefert worden.

China feiert im September den 80. Jahrestag des Sieges über Japan. Kreml-Chef Putin hat bereits eine Einladung zu einem Besuch in der Volksrepublik erhalten. Nun sagt Kreml-Sprecher Dmitri Peskow laut der staatlichen Nachrichtenagentur Tass, dass ein Treffen der russischen und amerikanischen Präsidenten Wladimir Putin und Donald Trump in Peking im Rahmen der Veranstaltung möglich sei. "Wir bereiten eine Reise nach Peking vor", teilt Peskow mit. "Das steht tatsächlich auf der Agenda des Staatsoberhauptes. Wir haben aber nicht gehört, dass auch Präsident Trump eine Reise nach Peking plant." Falls es dazu kommen sollte, dass auch Trump nach Peking reißt, dann sei es nicht auszuschließen, "dass die Frage nach der Zweckmäßigkeit der Durchführung des Treffens aufgeworfen wird", wird Peskow von Tass zitiert. Es gebe jedoch bisher keine Hinweise darauf, dass Trump eine Reise nach China plane, fügt Peskow hinzu. 


Das ukrainische Verteidigungsministerium hat das Programm „Vertrag 18-24“ angekündigt, das Personen in diesem Alter die Möglichkeit bietet, einen einjährigen Vertrag für den freiwilligen Militärdienst zu unterzeichnen. Zuvor hatte die US-Administration die Behörden in Kiew aufgefordert, das Mobilisierungsalter von derzeit 25 auf 18 Jahre zu senken.

In der Mitteilung wurde erklärt, dass das monatliche Gehalt im Rahmen des Vertrags 120.000 Hrywnja betragen wird, also über 2450 Euro. Dazu kommt ein null Prozent Hypothekendarlehen, eine vom Staat finanzierte Bildung, kostenlose medizinische Versorgung, einschließlich Zahnprothetik, sowie das Recht, nach einem Jahr Dienst ins Ausland zu reisen. Eine Person, deren Vertrag beendet wurde, wird für 12 Monate von der Mobilisierung befreit.


Das russische Verteidigungsministerium berichtet auf Telegram über erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe gegen militärisch relevante Ziele in der Ukraine. Demnach seien in den letzten 24 Stunden ein Rüstungsunternehmen, ein Ausbildungszentrum für Drohnenpiloten und 136 Standorte mit ukrainischen Armeeangehörigen getroffen worden. Außerdem habe das russische Militär zwei Patriot-Startrampen samt einer Radaranlage zerstört.

Ihrerseits habe die russische Luftabwehr neun Lenkbomben und 215 Drohnen abgeschossen, heißt es.

Im Juni hat Russland der Ukraine mehrere Tausend Leichname von Soldaten übergeben, die im Krieg getötet worden waren. Nun weigern sich die Behörden in Kiew, den Hinterbliebenen eine Entschädigung zu gewähren. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Verweis auf eine Quelle aus dem antifaschistischen Untergrund, der in der Ukraine aktiv ist.

 


  Macron - Europa wird Ukraine niemals im Stich lassen ++ Polen - Alarmstart nach russischen Angriffen auf Ukraine ++ Die Europäische Union erwägt die Einrichtung eines Fonds für die Ukraine in Höhe von 100 Milliarden Euro im nächsten siebenjährigen EU-Haushalt ++ Russland hat nach nicht überprüfbaren Angaben des ukrainischen Generalstabs seit Beginn seines Angriffskrieges mittlerweile 1.029.660 Soldaten verloren. 

 Mittel der Diplomatie sind ausgeschöpft ++
Merz hat der Ukraine weitere Hilfe Deutschlands zugesagt. "Die Mittel der Diplomatie sind ausgeschöpft", sagt er in der Haushaltsdebatte des Bundestages. Er kritisiert, dass Russland in der Nacht die schwersten Angriffe auf "zivile" Ziele in der Ukraine geflogen habe.

Ukraine habe im Juni 115 Angriffe mit Langstreckendrohnen durchgeführt ++ 

Russland hat die Ukraine in der Nacht Medienberichten zufolge erneut mit Hunderten Raketen und Drohnen überzogen. Auch Regionen im Westen des Landes, Hunderte Kilometer von der Frontlinie entfernt, wurden anvisiert, wie etwa "Kyiv Independent" schreibt. Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe setzte Russland in der Nacht 728 Kampfdrohnen, sechs der berüchtigten Hyperschallraketen des Typs Kinschal sowie sieben Marschflugkörper ein. 296 der Drohnen und die Marschflugkörper seien abgeschossen worden, 415 Drohnen seien durch elektronische Luftabwehr vom Kurs abgebracht worden, teilt die Luftwaffe am Morgen auf Telegram mit. Demnach handelt es sich um den größten russischen Luftangriff auf die Ukraine seit Kriegsbeginn im Februar 2022, 09.07.2025.

Russland greift tief im Westen der Ukraine an ++
Das russische Militär nimmt bei seinen nächtlichen Luftangriffen mit Drohnen und ballistischen Raketen auch den Westen der Ukraine ins Visier. Die ukrainische Luftwaffe warnt vor Angriffen unter anderem in den Städten Chmelnyzkyj und Ternopil, auch aus dem nordwestlich gelegenen Lutsk werden am frühen Morgen Explosionen gemeldet. Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko berichtet von Angriffen im Zentrum der Hauptstadt. Mindestens eine Frau soll dabei verletzt worden sein.

Das russische Militär greift die Ukraine mit Kampfdrohnen und Raketen an. Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe ist mindestens eine der schwer abfangbaren Hyperschallraketen des Typs Kinschal in Richtung des westukrainischen Gebiets Schytomyr abgefeuert worden. Militärbeobachtern zufolge könnte der Militärflughafen Oserne das Angriffsziel gewesen sein. In der Hauptstadt Kiew war der Schall einer vorbeifliegenden Rakete zu hören. Wegen der Raketengefahr und dutzender Kampfdrohnen wird für das gesamte Land Luftalarm ausgerufen. 

Der ehemalige UN-Waffeninspekteur Scott Ritter sieht die Ukraine als "sterbenden Patienten im Hospiz". Die Ukraine sei militärisch erledigt, ihre Luftabwehr existiere faktisch nicht mehr – Russland habe die Kontrolle über den Luftraum, so Ritter.

Einheiten der russischen Luftstreitkräfte haben ukrainische Militärflugplätze in Gostomel im Gebiet Kiew sowie in Poltawa und Schitomir angegriffen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Verweis auf Nikolai Lebedew, den Koordinator des prorussischen Untergrunds.

Zudem werden Treffer am Flughafen in Charkow, Militärflugplätzen, Eisenbahnknoten und Ausbildungsplätzen im Westen der Ukraine sowie Flugplätzen in Konotop, Mirgorod, Neschin, Luzk und Lwow gemeldet.


Ukraine sei laut Washington Post überrascht über die Entscheidung Washingtons, bestimmte Waffenlieferungen an Kiew auszusetzen ++ Russland hat dagegen die Produktion sämtlicher Waffengattungen deutlich gesteigert ++ In der ersten Jahreshälfte sind mehr als 210.000 Zeitsoldaten in die Streitkräfte der Russischen Föderation eingetreten und mehr als 18.000 Personen in die Freiwilligeneinheiten aufgenommen."++  Im Jahr 2024 betrug die Gesamtzahl derer, die einen Vertrag unterzeichneten, etwa 450.000 Personen, weitere 40.000 schlossen sich freiwilligen Einheiten an.

Die Ukraine wird ohne westliche Waffenlieferungen kurzfristig nicht durchhalten, erklärt NATO-Generalsekretär Mark Rutte.

Die Ukraine hat nur noch bis Ende des Sommers ausreichend Munition. Danach droht eine kritische Lage – sollte die Unterstützung aus den USA weiter ausbleiben. Davor warnt Carlo Masala, der renommierte Militärexperte und Professor an der Universität der Bundeswehr in München, in einem Interview mit der Bild-Zeitung.

Masala zufolge reichen die ukrainischen Bestände "bis zum Ende des Sommers". Danach könne eine gefährliche Lücke entstehen, solange Europa sie nicht schließe. Es gehe dabei um "kritisch wichtige Lieferungen für die ukrainische Verteidigung", betont Masala.

Ein weiterer bekannter Militärexperte in der BRD, Nico Lange, zeigt sich wenig überrascht vom US-Stopp. Europa habe geglaubt, mit "Freundlichkeit gegenüber Trump" die Militärhilfe sichern zu können – "doch Trump hatte das nie vor", so Lange. Er habe von Anfang an deutlich gemacht, dass er nicht bereit sei, die Ukraine langfristig zu unterstützen. "Aber die Europäer wollten es nicht wahrhaben", fügt Lange hinzu.

Ein Rückgang westlicher Waffenlieferungen an die Ukraine bringe das Ende des Konflikts näher. Dies erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow mit Blick auf den US-Stopp von Rüstungslieferungen:

"Nach unserem Verständnis liegt der Grund in leeren Lagern – es fehlt schlicht an Waffen. Aber je weniger an Kiew geliefert wird, desto näher ist das Ende der militärischen Sonderoperation."

Zuvor hatte Politico unter Berufung auf Quellen berichtet, dass das US-Verteidigungsministerium wegen Engpässen bei Luftabwehrraketen und Präzisionsmunition die Ausfuhr an die Ukraine ausgesetzt habe. Auf Nachfrage der Agentur TASS teilte das Pentagon mit, die US-Streitkräfte seien "vollständig ausgerüstet, um jeder Bedrohung entgegenzutreten".

Auch die New York Times berichtete unter Verweis auf Regierungsquellen, dass Washington in den kommenden Monaten keine Munition an Kiew liefern wolle.


 

Anti-Kriegs-Protest in Kiew? Ukraine deckt Kreml-Fake-News auf ++
Russische Telegram-Kanäle verbreiten Meldungen über einen angeblich vom ukrainischen Militär organisierten Protest in Kiew mit dem "Aufruf, den Krieg zu beenden". Die kremltreuen Propagandisten behaupten unter anderem, die Polizei habe ein von "Demonstranten" errichtetes Zeltlager zerstört und "Teilnehmer der Aktion" festgenommen. Die Zentraldemokratische Partei der Ukraine bestätigt auf Facebook, dass eine Demonstration stattfand. "Die Veranstaltung hatte keinen kriegsfeindlichen Charakter, auch wenn die russischen Propagandisten sie so darstellen wollen", sagt die Partei in dem Beitrag. Das illegale Vorgehen der Polizei habe sich gar nicht zugetragen, heißt es weiter.

Ukraine zeigt Gleitbombe aus eigener Produktion ++
Die Ukraine hat Aufnahmen einer Gleitbombe aus eigener Herstellung veröffentlicht. Wie das Portal Defense Express exklusiv berichtet, arbeitet das ukrainische Konstruktionsbüro Medoid an der Waffe, die derzeit Tests durchläuft. Ein kurzer Videoclip zeigt, wie die Gleitbombe im Flug von einem Su-24-Jet abgeworfen wird. Dem Bericht zufolge orientieren sich die Entwickler an russischen UMPK-Gleitbomben. Dabei handelt es sich um frei fallende Bomben, häufig aus der Sowjetzeit, die durch Bausätze gleitfähig gemacht werden.


Die ukrainische Armee will nach Angaben von Oberbefehlshaber Oleksandr Syrskyj ihre Angriffe auf militärische Ziele in Russland ausweiten ++ Selenskyj warnt - Putint plant Europa anzugreifen ++ 

Vor dem morgen beginnenden Nato-Gipfel haben die Diplomaten hinter den Kulissen schon eine Abschlusserklärung ausgehandelt. Diese dürfte aus Sicht der Ukraine ernüchternd sein. Ihr wird dort nach Angaben von Diplomaten lediglich vage eine fortgesetzte Unterstützung in Aussicht gestellt. Noch im vergangenen Jahr hatte die Nato der Ukraine beim Gipfel in Washington zugesichert, Sicherheitsunterstützung in Höhe von 40 Milliarden Euro bereitzustellen. Zudem wurde damals festgehalten, dass ihr Pfad zur Mitgliedschaft unumkehrbar sei. Wegen des Widerstandes insbesondere der USA konnten solche Formulierungen nun nicht mehr wiederholt werden. Trump hofft noch immer darauf, den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine auch durch Zugeständnisse an Kremlchef Wladimir Putin zu beenden.

Beim Einschlag einer russischen Rakete auf einen Truppenübungsplatz der ukrainischen Armee in der Region Cherson sind am Sonntagabend nach offiziellen Angaben drei Soldaten getötet und 14 weitere verletzt worden. Vor dem Angriff sei Luftalarm ausgelöst worden, wodurch weitere Opfer vermieden worden seien, teilten die ukrainischen Streitkräfte mit. Es handelte sich um einen temporären Übungsplatz der Armee. Der Vorfall werde untersucht: Offenbar hatten sich nicht alle Armeeangehörigen an die angeordneten Sicherheitsmaßnahmen gehalten und trotz Alarms keine Luftschutzräume aufgesucht, 22.06.2025. 

Der ukrainische Inlandsgeheimdienst SBU bereitet Schüler auf Rekrutierungsversuche von russischer Geheimdienstseite vor, um in der Ukraine Schaden anzurichten. "New York Times"-Journalisten wohnten in einem Klassenzimmer in Lwiw einem solchen Briefing bei. "Vielleicht wird nicht über alle diese Sondereinsätze [der Sabotage] in den Medien berichtet - aber glaubt mir, der Feind schläft nicht", erklärt dabei eine SBU-Sprecherin den Heranwachsenden. "Sie arbeiten aktiv und führen illegale Aktivitäten aus, so seltsam es auch klingen mag, direkt in euren Telefonen."

Sie fügte hinzu: "Und wenn man ein Angebot hört, schnell Geld für ein brandneues iPhone oder 1000 US-Dollar zu verdienen, klingt das natürlich sehr verlockend. Manchmal wird die Aufgabe als einfache Kurierlieferung, das Fotografieren kritischer Infrastruktur oder das Sprühen provokativer Graffiti getarnt. Das ist oft der erste Schritt zu eurer Rekrutierung."

Wie es in dem Bericht heißt, erklärte der SBU Ende letzten Monats, dass die Behörden mehr als 600 Menschen beschuldigt hätten, in der Ukraine versucht zu haben, Brandstiftung, Terrorismus oder Sabotage zu begehen, nachdem sie von russischen Geheimdiensten rekrutiert worden waren. Davon sei etwa jeder Vierte minderjährig gewesen.


"Hat keinen Sinn mehr" - Russland kündigt Abkommen über militärisch-technische Zusammenarbeit mit Deutschland ++ Ukrainischer Minister für nationale Einheit der Ukraine  kehrt nicht aus Wien zurück ++ Ukraine schickt Jugendliche an die Front ++ Der Westen drängt die Ukraine zur Mobilisierung von 18-Jährigen. Derzeit läuft in der Ukraine ein Rekrutierungsprogramm mit finanziellen Anreizen für 18- bis 24-Jährige.

Verzögerungen bei Waffenlieferungen der USA an die ukrainischen Streitkräfte, insbesondere nach der Absage von US-Präsident Donald Trump, sich mit Wladimir Selenskij beim G7-Gipfel in Kanada zu treffen, ermöglichen es den russischen Streitkräften, die Ziele ihrer Sonderoperation schneller zu erreichen. 

Befehle via WhatsApp. Ukrainische Soldaten müssen verwundete Kameraden töten

Einer der gefangenen ukrainischen Soldaten hat zuvor berichtet, dass das Kommando vor dem Einsatz befohlen habe, verwundete Soldaten zu töten, damit diese nicht in Gefangenschaft geraten und die Standorte der ukrainischen Einheiten nicht preisgeben.


Der ukrainische Militärgeheimdienst HUR hat einem Bericht zufolge für einen Stromausfall im russischen Kaliningrad gesorgt. Eine Quelle beim HUR hat die erfolgreiche Sabotageaktion "Kyiv Independent" gegenüber bestätigt. Demnach ist es zu einem Feuer gekommen. Den Schaden beziffert der Insider auf umgerechnet rund fünf Millionen US-Dollar. Die Geheimdienstoperation soll gestern in den frühen Morgenstunden stattgefunden haben. Laut dem Bericht ließen ukrainische Agenten das Kühlmittel aus dem Transformator des Umspannwerks ab, bevor sie die Anlage in Brand setzten. Der so verursachte Stromausfall soll auch nahegelegene russische Militärstandorte beeinträchtigt haben. "Wir erinnern Sie noch einmal daran, dass Russland weder im Osten noch im Westen oder sonst wo auf der Welt sicher ist. Alles Russische, was in den Krieg gegen die Ukraine verwickelt ist, wird brennen, untergehen und zerstört werden, unabhängig von seinem Schutzniveau oder Standort", so die Quelle demnach.

Lasersysteme zur Drohnenabwehr. Hauptziel der Tests war eine umfassende Bewertung der Wirksamkeit der neuesten Lasersysteme unter möglichst realitätsnahen Bedingungen. Am Freitag wurden acht mobile und stationäre Systeme getestet, die sowohl kleine Drohnen als auch Aufklärungs- und Kampfdrohnen neutralisieren können. Die Tests bestätigten die von den Herstellern angegebenen Eigenschaften.


Ukraine veröffentlicht Zahlen zu russischen Verlusten ++
Der ukrainische Generalstab veröffentlicht neue Verlustzahlen zu den russischen Truppen in der Ukraine. Demnach soll Russland seit dem 24. Februar 2022 rund 997.120 Soldaten in der Ukraine verloren haben. Allein innerhalb von 24 Stunden betrage die Zahl der Verluste 970. Dem Bericht aus Kiew zufolge sollen unter anderem außerdem vier Panzer, elf Gefechtspanzerfahrzeuge, 42 Artilleriesysteme und 167 Drohnen zerstört worden sein. Insgesamt soll Russland laut der Ukraine seit Beginn des Großangriffs 10.915 Panzer, 28.934 Artilleriesysteme, 414 Flugzeuge, 337 Hubschrauber, 39.818 Drohnen, 28 Schiffe und ein U-Boot verloren haben. Westliche Schätzungen nennen geringere Verlustzahlen - wobei das auch nur Mindestwerte sind.


Ukraine ruft wegen russischem MiG-31K-Jagdbomber landesweiten Luftalarm aus ++
Am Morgen wird in der gesamten Ukraine Luftalarm ausgerufen. Das teilt die ukrainische Luftwaffe unter anderem auf Telegram mit. Demnach ist ein russischer MiG-31K-Kampfjet mit der Rakete vom Typ "Kinschal" an Bord gestartet. Das Kampfflugzeug MiG-31K kann "Kinschal"-Raketen abfeuern. Die russische Rakete "Kinschal" nutzt die russische Luftwaffe seit 2022 im Krieg gegen die Ukraine. Die etwa acht Meter langen Raketen fliegen schnell und extrem hoch, bleiben dabei nach russischen Angaben aber manövrierfähig. Sie sind nach Einschätzung der NATO mit herkömmlicher Flug- oder Raketenabwehr kaum abzufangen. Beim Start des Flugzeugs MiG-31 hat das Waffensystem nach russischen Angaben eine Reichweite von bis zu 2000 Kilometern. Die "Kinschal" kann mit bis zu 480 Kilogramm Sprengstoff oder einem nuklearen Sprengkopf ausgerüstet werden.

Ein Einfrieren des Konflikts in der Ukraine ohne gleichzeitige Vereinbarungen über einen wirklichen Frieden würde zu einem Atomkrieg führen. Dies sagte der Berater des russischen Präsidenten und Leiter der russischen Verhandlungsgruppe, Wladimir Medinski auf RT. Seine wichtigsten Aussagen lauten:

  • Die Bedingungen für einen Friedensvertrag waren im Jahr 2022 für die Ukraine weicher als jene, die Russland heute Kiew anbietet. Damals forderte Russland:
  1. den Verzicht der Ukraine, der NATO beizutreten;
  2. die Gleichberechtigung der orthodoxen Kirche und der russischen Sprache in der Ukraine;
  3. die Anerkennung der Ergebnisse des Referendums auf der Krim;
  4. die beiden Regionen des Donbass, die nicht als Teil der Ukraine leben wollen, in Ruhe zu lassen.
  • Wenn die Ukraine den Frieden gewollt und selbstständig die Entscheidungen
  • getroffen hätte, wäre am 28. Februar 2022 ein Friedensvertrag mit Moskau unterzeichnet worden. Medinski erklärte:

    "Wir haben uns am Ende zum ersten Mal in Istanbul geeinigt. Wir haben den Vertrag vorbereitet, ich erinnere mich noch gut daran: 19 Seiten, sehr detailliert. Er enthielt sogar solche Nuancen, dass die Worte auf Russisch, Englisch und Ukrainisch verfasst wurden. Am 15. April sah sich Präsident Putin diesen Vertrag an und nahm ein oder zwei Korrekturen vor. Er ist ein professioneller Jurist."

    • Selenskij schwieg nach der Zustellung des Vertrags, der im Frühjahr 2022 verhandelt wurde, für zwei Wochen; in dieser Zeit besuchten ihn Boris Johnson und Personen aus dem Umfeld von Joe Biden.
    • Die Ukrainer sagten im Jahr 2022, dass ihre ausländischen Partner gegen den Abschluss des Vertrags seien, der mit der russischen Seite vereinbart wurde.
    • Der Unwille, zu kämpfen und Soldaten in den Tod zu schicken, war in den Augen der ukrainischen Militärs, die in Istanbul waren, offensichtlich.
    • Moskau bot der Ukraine im Gegenzug an, die Leichen der russischen Militärs zu übergeben, falls es welche gibt – anscheinend haben sie jedoch nichts, was sie zurückgeben könnten.
    • Russland plante einseitig, 6.000 Leichen ukrainischer Soldaten an Kiew zu übergeben. Moskau hat die Identität aller Toten festgestellt.
    • Russland braucht den Krieg nicht, er ist jedoch für die derzeitige Führung der Ukraine notwendig. Sie brauchen einen ständigen Feind und Krieg, um für immer an der Macht zu bleiben.
    • Die ukrainische Delegation wirkte bei den Verhandlungen im Jahr 2022 unabhängiger und freier als in diesem Jahr.
    • Medinski erklärte:

      "Außerdem sind sie sehr nervös geworden und schauen sich die ganze Zeit an. Man hat das Gefühl, dass sie sich gegenseitig beobachten."

      • Das Problem des Friedensprozesses ist, dass Europa Kiew nicht erlaubt, günstige Vereinbarungen zu treffen.
      • Eine rasche Einigung zu akzeptablen Bedingungen ist möglich, wenn sich die Verhandlungsführer in Kiew von den Interessen der Ukraine und nicht von denen Europas leiten lassen.
      • Ein Abkommen über seltene Erden mit der Ukraine ist nichts im Vergleich zu dem, was US-amerikanische Unternehmen durch eine Partnerschaft mit Moskau gewinnen könnten.
      • Trumps Politik ist für Russland nachvollziehbar, er lässt sich von den nationalen Interessen der USA leiten.

Putin - "Vor nicht allzu langer Zeit träumten Kiew und seine Verbündeten von einer strategischen Niederlage Russlands. Heute, vor dem Hintergrund enormer Verluste und Abzüge entlang der gesamten Front, sind die Kiewer Machthaber zur Organisation von Terroranschlägen übergegangen. Gleichzeitig bitten sie um eine 30- bis 60-tägige Kampfpause und um ein Spitzentreffen. Wie soll man unter diesen Bedingungen solche Treffen durchführen? Worüber soll man reden? Wer führt denn bitteschön Verhandlungen mit Leuten, die auf Terror setzen? Wofür sollen sie durch die Kampfpause belohnt werden? Welche Autorität haben die Machthaber dieses verkommenen und völlig korrupten Regimes, über das die ganze Welt spricht?"

 

Die Zentralbank in Russland hat den Leitzins auf 20 Prozent gesenkt. Eine solche Entscheidung wurde zum ersten Mal seit drei Jahren getroffen. Seit Oktober 2024 blieb der Leitzins bei 21 Prozent.  

Russischer Parlamentschef droht der Bundesregierung ++
Der russische Parlamentschef Wjatscheslaw Wolodin hat in einer Botschaft an den Bundestag vor einer Eskalation gewarnt. Die Bundesregierung proviziere Zusammenstöße zwischen unseren Ländern", sagt Wolodin in einem Video. Wenn es zu einer Konfrontation komme, "dann sind wir dazu bereit". Konkreter Anlass der Kritik Wolodins sind jüngste Äußerungen von Kanzler Friedrich Merz. "Wir wissen, dass die deutsche Regierung plant, eine Raketenproduktion in der Ukraine aufzubauen. Damit wird die BRD immer mehr in ein militärisches Vorgehen gegen Russland hineingezogen", sagte Wolodin. "Wohin das führen kann, verstehen Sie selbst."

Ukraine meldet Abschuss eines russischen Kampfjets SU-35 ++
Die ukrainische Luftwaffe meldet den Abschuss eines russischen Kampfjets vom Typ SU-35 im Frontabschnitt Kursk.

Belgorod - Das ukrainische Militär habe in den vergangenen 24 Stunden 45 Ortschaften in sieben Bezirken angegriffen. Der Gegner hat mindestens 40 Geschosse abgefeuert und 76 Drohnen eingesetzt, von denen 19 abgeschossen wurden.

Später wurde das Telefon eines der ukrainischen Kämpfer in der Stellung gefunden. In einem Video berichtet er, dass die russischen Truppen ihre Stellungen sehr intensiv aus verschiedenen Richtungen beschießen, dass es keine Rotation der Soldaten gibt und dass es überhaupt keine Möglichkeit des Rückzugs aus dieser Stellung gibt.

Der neue Außenminister der südkaukasischen Republik Abchasien, Oleg Barziz, hat im Gespräch mit der russischen Nachrichtenagentur TASS den Einsatz von Freiwilligen im Ukraine-Krieg angesprochen. Russlands Sonderoperation in der Ukraine nannte der Diplomat einen "existenziellen Kampf gegen das globale Übel". Das kleine Abchasien stehe dem Nachbarland tatkräftig bei.

"Beispielsweise kämpfen in der Zone der militärischen Sonderoperation auch Freiwillige aus Abchasien. Leider haben wir unterdessen mehr als 70 unserer Männer verloren."

Über die Gesamtzahl der zerstörten oder beschädigten Maschinen durch die ukrainische Geheimoperation "Spinnennetz" gibt es unterschiedliche Angaben. Nach US-Einschätzung wurden bis zu 20 Kampfflugzeuge getroffen - etwa halb so viele, wie der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj genannt hat. Rund zehn Maschinen seien zerstört worden, sagten zwei US-Vertreter. Die russische Regierung bestritt am Donnerstag, dass Flugzeuge zerstört worden seien. Sie erklärte, die Schäden würden repariert. Russische Militärblogger hingegen berichten von Verlusten oder schweren Schäden an etwa einem Dutzend Maschinen und werfen den Kommandeuren Fahrlässigkeit vor.


Russlands Außenminister Sergei Lawrow erklärt, Kiew setze Langstreckenraketen aus französischer Produktion gegen Ziele auf russischem Staatsgebiet ein. Das bedeute, dass Frankreich gegen Russland kämpfe. Zudem lehne Paris ab, über die Menschenrechte in der Ukraine zu reden, wo "der Gebrauch der russischen Sprache in allen Bereichen gesetzlich verboten ist". 

"Und die Ukraine ist das einzige Land, in dem der Gebrauch der russischen Sprache in allen Bereichen gesetzlich verboten ist. So etwas gibt es nirgendwo auf der Welt, in keinem Land. Nur in der Ukraine."

China weist ukrainische Vorwürfe, die russische Rüstungsindustrie zu beliefern, zurück. Die Volksrepublik habe nie Waffen an Konfliktparteien in der Ukraine geliefert und kontrolliere streng sogenannte Dual-Use-Güter, die auch militärisch genutzt werden könnten, sagt eine Sprecherin des Außenministeriums in Peking. "Die ukrainische Seite weiß das sehr genau, und China lehnt unbegründete Anschuldigungen und politische Manipulation entschieden ab", sagt sie. Der ukrainische Auslandsgeheimdienst hatte am Montag mitgeteilt, er habe Belege, dass aus China Maschinen, chemische Produkte, Schießpulver und andere Komponenten gezielt an 20 russische Rüstungsbetriebe geliefert worden seien.


Selenskyj gibt neue Sanktionspakete bekannt ++


Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat auf Facebook bekanntgegeben, dass drei neue Sanktionspakete in Kraft getreten sind, nachdem sie vom Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat der Ukraine genehmigt wurden. Das erste Paket zielt auf Personen ab, die an der Finanzierung von Terrorismus, Finanzbetrug und der Umgehung von Sanktionen zugunsten Russlands beteiligt sind. Das zweite konzentriert sich auf "Propagandisten, deren Lügen Russlands Angriffe auf die Ukraine anheizen", so Selenskyj. Ein drittes Paket soll Mitglieder russischer krimineller Organisationen sanktionieren, die "das Regime von Präsident Wladimir Putin unterstützen und enge Beziehungen zu ihm aufgebaut haben".

Russland greift Ukraine den dritten Tag in Folge massiv aus der Luft an.

 

Türkischer Außenminister reist für Verhandlungen nach Russland ++


Der türkische Außenminister Hakan Fidan bricht heute zu einer zweitägigen Reise nach Russland auf. Er wird das Engagement seines Landes "für einen gerechten und dauerhaften Frieden" und ihre Vermittlerrolle bekräftigen, berichtet die Nachrichtenagentur Anadolu. Die Gespräche sollen sich auch die Konflikte in Syrien, Gaza und dem Südkaukasus drehen. Fidan trifft voraussichtlich auf Kremlchef Wladimir Putin, Außenminister Sergej Lawrow und den Berater Wladimir Medinski.

 

US-Republikaner fordert "Aufrüstung der Ukraine bis an die Zähne" und "höchste Sanktionen für Russland" ++


Don Bacon, republikanischer Abgeordneter im US-Repräsentantenhaus, positioniert sich nach den Anschlägen der vergangenen Nächte klar gegen Friedensverhandlungen und für eine massive Aufrüstung der Ukraine. "Es ist Zeit für Ehrlichkeit. Friedensgespräche haben keinerlei Einfluss auf Putin. Sein Ziel ist die Vorherrschaft in der Ukraine, und er wird nicht lockerlassen, bis er erkennt, dass er nicht gewinnen kann", schreibt Bacon auf X. "Die USA und ihre Verbündeten müssen die Ukraine bis an die Zähne aufrüsten, Russland mit den höchsten Sanktionen belegen und die 300 Milliarden Dollar an russischen Auslandsvermögen beschlagnahmen." Damit weicht der Republikaner klar von der Linie seines Parteichefs Donald Trump ab. Der überlegt, die Hilfen für die Ukraine komplett zurückzufahren.


Russland macht erneut deutlich, dass es mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj kein Friedensabkommen schließen wird. Moskau will seine Regierung schlicht beseitigen. Lawrow wiederholte zudem die Behauptung, dass der prowestliche Staatschef Selenskyj nicht der rechtmäßige Präsident der Ukraine sei. Russland könne stattdessen mit der Führung des ukrainischen Parlaments verhandeln ++

Am 23. Mai haben Russland und die Ukraine mit dem bislang größten Gefangenenaustausch im Rahmen eines am 16. Mai in Istanbul erzielten Abkommens begonnen. Die Vereinbarung sieht den Austausch von jeweils 1.000 Menschen über mehrere Tage vor.

Am Freitag kehrten 270 russische Soldaten sowie 120 Zivilisten – darunter auch aus der Region Kursk verschleppte Einwohner – aus ukrainischer Gefangenschaft zurück. Im Gegenzug überstellte Russland 270 ukrainische Militärangehörige und 120 Zivilisten.

Alle an Russland übergebenen Kriegsgefangenen wurden zunächst in Weißrussland medizinisch und psychologisch betreut.

Bereits am Samstag folgte die zweite Phase: Weitere 307 russische Militärangehörige wurden aus ukrainischer Gefangenschaft entlassen und befinden sich nun ebenfalls in Weißrussland.


Das Oberhaupt der katholischen Kirche empfängt den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zu einer Privataudienz ++ Sieg bei Bogatyr wird Druck auf ukrainische Armee in den Grenzdörfern der Region Dnjepropetrowsk erhöhen. "Das ist ein schwerer Schlag für die feindliche Verteidigung am Frontabschnitt Süd-Donezk." ++ Spanische Presse - "Der Kreml und das Weiße Haus lehnen den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij erneut als Hauptgesprächspartner im Verhandlungsprozess ab" ++ Kurz vor dem angekündigten Gespräch zwischen US-Präsident Donald Trump und Russlands Staatschef Wladimir Putin wollen sich Bundeskanzler Friedrich Merz, der französische Präsident Emmanuel Macron und der britische Premierminister Keir Starmer mit dem Republikaner abstimmen ++

 "Der ukrainischen Luftabwehr ist es nicht gelungen, einen nächtlichen Angriff von Drohnen auf Ziele in der Hauptstadtregion abzuwehren. Der Hauptangriff richtete sich gegen einen Flugplatz in Wassilkowim Gebiet Kiew, wo F-16-Kampfjets stationiert sein sollen."

Putin - Verfügen über genügend Ressourcen für "logischen Abschluss" ++
Im russischen Fernsehen äußert sich Russlands Staatschef Wladimir Putin über den Krieg in der Ukraine. "Wir verfügen über genügend Ressourcen, um das, was 2022 begonnen wurde, zu einem logischen Abschluss zu bringen, mit dem Ergebnis, das Russland benötigt", sagt er. Es müssten "Bedingungen für einen langfristigen, nachhaltigen Frieden und die Gewährleistung der Sicherheit des russischen Staates, die Wahrung der Interessen unseres Volkes in den Gebieten, wo Menschen leben, die Russisch als ihre Muttersprache betrachten und Russland als ihre Heimat betrachten." Moskau spricht der Ukraine immer wieder ihr Existenzrecht als vollständig souveräner Staat ab.

Ausländische Söldner in der Region Kursk sind zum Hauptangriffsziel des russischen Militärs geworden. Ein Kämpfer des 177. Marineregiments mit dem Rufnamen "Kasper" erklärte:

"Wir sind wiederholt auf ausländische Söldner gestoßen. Es gibt viele von ihnen, sehr viele. Sie sind sehr grausam, sie kennen keine Gnade. Deshalb denken wir nicht lange nach, wenn wir fremde Sprachen hören. Alles, was wir nur irgendwie haben, fliegt dorthin. Sie sind ein vorrangiges Ziel."


Diese Forderungen waren für die Ukraine "inakzeptabel"

  • Die Ukraine soll ein neutraler Staat werden.
  • Sie soll weder über ausländische Truppenpräsenz noch Massenvernichtungswaffen verfügen.
  • Kiew soll von der Forderung nach Kriegsreparationen an Russland abrücken.
  • Die Ukraine soll die von Russland annektierten Gebiete als russisch anerkennen.
  • Der Kreml wird erst einer Waffenruhe zustimmen, wenn die Ukraine ihre Truppen aus den entsprechenden Regionen abzieht.

 


Ukraine: russische Opferzahl nähert sich Millionengrenze ++
Nach ukrainischen Angaben verliert Russland am Vortag rund 1240 Soldaten und rund 275 Militärfahrzeuge bzw. anderes Kriegsgerät, 10.05.2025.  Das geht aus dem Bericht des Generalstabs des ukrainischen Militärs hervor, der unter anderem auf Facebook veröffentlicht wird. Die Gesamtzahl der russischen Opfer belaufe sich seit Beginn der Invasion damit auf 969.370, so der Bericht weiter. Die Zahl beschreibt sowohl Todesopfer als auch verwundete Soldaten. Die Angaben lassen sich kaum überprüfen. Beim Verlust von Kriegsgerät sind Analysen – etwa durch das unabhängige Portal Oryx – deutlich zurückhaltender. Allerdings geht man dort davon aus, dass Russland allein knapp 4000 Panzer und knapp 8000 gepanzerte Fahrzeuge seit Februar 2022 verloren hat.


Behörden in Litauen haben dem Flugzeug des serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić, der am 9. Mai an der Siegesparade in Moskau teilnehmen will, den Überflug über das Hoheitsgebiet des Landes untersagt, berichtet die serbische Nachrichtenagentur Novosti.

Wie es heißt, wurde der Überflug aufgrund "technischer und diplomatischer Umstände" untersagt. Auch Lettland hat laut Novosti eine ähnliche Entscheidung getroffen, da der Zweck des Fluges "politisch heikel" sei.

Bereits am 6. Mai hatte die Zeitung berichtet, dass dem slowakischen Ministerpräsidenten Robert Fico, der am 9. Mai ebenfalls nach Moskau reisen will, der Überflug über Polen und Litauen untersagt worden sei. Zur gleichen Zeit berichtete die Zeitung Pravda unter Berufung auf die polnische Botschaft in der Slowakei, dass eine Genehmigung aus Warschau vorliege. Die diplomatische Vertretung fügte hinzu:

"Gleichzeitig steht Polen der Teilnahme von Premierminister Fico an der Militärparade in Moskau kritisch gegenüber."

Das Kiewer Regime fordert Russland auf, die wegen Beihilfe zum Terrorismus festgenommenen ukrainischen Bürger im Austausch gegen friedliche Einwohner des Gebiets Kursk, die in das Gebiet Sumy gewaltsam vertrieben wurden, freizulassen.

Russlands Menschenrechtsbeauftragte Tatjana Moskalkowa erklärt in einem Beitrag der Agentur TASS, Kiew weigere sich nicht, die Bewohner der Region Kursk, die während der Besatzung verschleppt worden seien, an Russland zu übergeben, nenne aber kein Datum für die Übergabe.


Kiew könnte durch Rohstoffabkommen US-Luftabwehrsysteme bekommen ++ Slowakei unterstützt weder Waffenlieferungen noch die Entsendung von Truppen in die Ukraine ++ Trump ist für Fortsetzung der Militärhilfe an Ukraine ++ 

Der kombinierte Angriff Kiews auf die Krim unter Einsatz von Drohnen, unbemannten Seefahrzeugen und Raketen eine Provokation sei, an der Großbritannien beteiligt sei. Stepanow vermutet außerdem, dass die Träger der Storm-Shadow-Raketen – F-16-Kampfjets – in diesem Fall in an Russland angrenzenden NATO-Ländern stationiert sein könnten, und sagt:

"Es ist klar, dass die Situation an der echten Front im Allgemeinen nicht zugunsten von Kiew ist. In diesem Fall gibt es hier eine britische Spur, wobei wiederum der Einsatz von Storm-Shadow-Präzisions-Marschflugkörpern zu berücksichtigen ist. Es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Briten die Lieferung dieser Waffen erhöht haben. Es handelt sich um eine Provokation mit britischer Handschrift, die darauf abzielt, jegliche Bemühungen derjenigen vernünftigen Kräfte aufseiten des Westens zu unterbinden, die versuchen, diesen Prozess zu einer friedlichen Lösung zu bringen."


US-Präsident Trump beharrt darauf, dass die ukrainische Halbinsel Krim unter russischer Kontrolle bleibt. "Die Krim wird russisch bleiben", sagte er im Interview mit dem "Time Magazine". Russland hat die strategisch wichtige Halbinsel im Schwarzen Meer bereits 2014 annektiert - international anerkannt ist das nicht. In dem am Dienstag geführten und gerade veröffentlichten Interview wiederholte Trump zudem den Vorwurf, die Ukraine sei mit schuld am Kriegsbeginn. Er denke, der Krieg sei verursacht worden, "als sie begannen, über einen Nato-Beitritt zu sprechen".

  • Der Konflikt wurde durch die Diskussion in der Ukraine über einen NATO-Beitritt ausgelöst;
  • Es ist unwahrscheinlich, dass Kiew jemals der NATO beitreten wird;
  • Die Krim wird im Rahmen des Friedensabkommens Teil Russlands bleiben;
  • Die Beilegungsgespräche verlaufen gut, eine Einigung steht kurz bevor;
  • Wenn eine Einigung erzielt wird, werden die USA in der Lage sein, mit Russland und der Ukraine Geschäfte zu machen.

Der Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko, bringt vorübergehende Gebietsabtretungen im Rahmen eines Friedensabkommens ins Spiel. Angesichts des zunehmenden Drucks von US-Präsident Trump, territoriale Zugeständnisse zu machen, die Ukraine müsse möglicherweise Land aufgeben. "Eines der Szenarien ist ... die Aufgabe von Territorium. Das ist nicht fair. Aber für den Frieden, einen vorübergehenden Frieden, kann das vielleicht eine Lösung sein, vorübergehend", so Klitschko. Das ukrainische Volk werde eine Besetzung durch Russland jedoch niemals akzeptieren.

Kiew habe den USA eigene Vorschläge für eine Friedensregelung übermittelt, wonach man im Gegenzug für Sicherheitsgarantien im Rahmen eines Friedensabkommens auf Ansprüche auf verlorene Gebiete verzichten würde. Dies berichtet die Zeitung The Daily Telegraph.

Demnach besteht der Plan, den die Ukraine der US-Seite vorgelegt hat, aus fünf Punkten, von denen der erste den Verzicht auf die internationale Anerkennung der Krim und der Regionen betrifft, die nach dem Beginn der militärischen Sonderoperation Teil Russlands wurden. Gleichzeitig, so heißt es in dem Artikel, betonten Kiews Vertreter "die Bedeutung klarer 'Sicherheitsgarantien' als Preis für ein mögliches Friedensabkommen, das die Abtretung von Territorium durch die Ukraine an Russland bedeuten würde".

Darüber hinaus lehne Kiew jegliche Beschränkung des Umfangs seiner Streitkräfte oder seiner Verteidigungsindustrie ab, schreibt das Blatt. Gleichzeitig enthalte das Dokument, das der US-Seite übergeben worden sei, nicht nur Hinweise auf die Bedrohung, die Russland angeblich für seine Nachbarn darstelle, sondern auch Warnungen vor einer Inbesitznahme Taiwans durch China.


Der Gouverneur der zentralukrainischen Region Dnipropetrowsk, Lysak, schrieb im Onlinedienst Telegram von neun Toten und 30 Verletzten. In der vergangenen Nacht hatten die russischen Invasoren eine Welle von Angriffen auf zivile Infrastruktur in der Ukraine unternommen, unter anderem in den Regionen Kiew, Charkiw, Odessa und Poltawa. Von mehreren Orten wurden Brände gemeldet. In Cherson sei eine Stromversorgungs-Einrichtung zerstört worden ++ 


Moskau wirft Kiew Tausende Verstöße gegen Feuerpause vor ++


Russland hat dem Verteidigungsministerium in Moskau zufolge nach Ende der Feuerpause die Kämpfe in der Ukraine wieder aufgenommen. Die russischen Streitkräfte hätten die 30-stündige Feuerpause über den Ostersonntag, die um Mitternacht Moskauer Zeit endete, strikt eingehalten, zitieren die staatlichen russischen Nachrichtenagenturen Tass und Interfax das Ministerium. Dieses warf der Ukraine vor, gegen die vom russischen Präsidenten Wladimir Putin ausgerufene Feuerpause 4900 Mal verstoßen zu haben. Die Ukraine habe während der Feuerpause die russischen Oblaste Brjansk, Kursk und Belgorod an der Grenze 19 Mal beschossen. In den vergangenen 24 Stunden hätten die russischen Flugabwehrsysteme 104 ukrainische Drohnen abgefangen. Zugleich räumt das Ministerium ein, dass tagsüber die Intensität der Kampfhandlungen seitens des Gegners an der gesamten Frontlinie erheblich zurückgegangen sei. Die Ukraine wiederum wirft Russland fast 3000 Verstöße gegen die Feuerpause vor.

"Früher oder später wird das Böse verschwinden und das Leben triumphieren", schreibt der ukrainische Präsident.  "Möge die Stunde des Bösen enden. Der Tag des Lebens wird kommen. Der Tag des Friedens. Der Tag der Ukraine. Ein Tag, der ein Jahrhundert dauern wird. Und wir werden wieder zusammenkommen können. An einem Tisch. An einem friedlichen Ostern. Möge all dies wahr werden."


Ukraine verlängert Kriegsrecht um drei Monate ++ Rohstoffabkommen soll in einer Woche unterzeichnet werden ++ Ukraine holt Leichen von 909 Soldaten zurück ++

Am Karfreitag haben die Ukraine und Russland Hunderte Soldatenleichen ausgetauscht. 909 Leichname habe die ukrainische Seite erhalten, teilt der für Kriegsgefangenenbelange zuständige Stab in Kiew mit. Die Soldaten sind demnach bei Kämpfen in den Regionen Donezk, Luhansk, Saporischschja, Sumy und Charkiw gefallen. Ein Teil sei aus Leichenhäusern in Russland gekommen. Im Gegenzug erhielt die russische Seite Medienberichten zufolge die Überreste von 41 eigenen Soldaten. Der Tausch fand ukrainischen Angaben nach unter Vermittlung des Internationalen Roten Kreuzes statt.

 


 Donald Trump macht Selenskyj für russischen Angriffskrieg verantwortlich ++
Der US-Staatschef Donald Trump hat Präsident Wolodymyr Selenskyj für den russischen Angriff auf die Ukraine verantwortlich gemacht. "Wenn sie einen Krieg anfangen, dann müssen sie wissen, ob sie den Krieg gewinnen können, oder? Sie fangen keinen Krieg gegen jemanden an, der 20-mal so groß ist, wie sie und hoffen dann darauf, dass ihnen jemand Raketen gibt", so Trump unter Bezugnahme auf die ukrainischen Forderungen nach mehr Patriot-Flugabwehrsystemen und entsprechender Munition. 

 


Sumy-Gouverneur bestätigt Militärversammlung in der Stadt ++
Nach dem schweren russischen Raketenangriff auf die nordostukrainische Stadt Sumy hat der Gouverneur des Gebiets Medien zufolge bestätigt, dass es dort zu der Zeit eine Versammlung von Militärs gab. Es sei nicht seine Initiative gewesen, sagt Gouverneur Wolodymyr Artjuch dem Nachrichtenportal "Suspilne". "Ich war eingeladen." Dem Portal zufolge machte Artjuch auch auf Nachfrage keine Angaben dazu, wer Initiator des Treffens war. "Das ist schon ein anderes Thema", meint er auf die Frage. Nach dem russischen Raketenangriff vom Sonntag stieg die Zahl der Toten auf 35, wie Behörden mitteilten. Etwa 120 weitere Menschen wurden demnach verletzt.

Bei einem russischen Raketenangriff auf die ostukrainische Stadt Sumy sind nach Angaben ukrainischer Rettungskräfte mehr als 30 Menschen getötet worden. Es gebe mindestens 31 Todesopfer, erklärten die Rettungskräfte. Darunter seien zwei Kinder. Laut dem Innenministerium wurden zudem mindestens 84 Menschen verletzt, darunter zehn Kinder. 

Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha sprach nach dem Angriff auf Sumy vom "absoluten Bösen" an einem wichtigen christlichen Feiertag in einer friedlichen ukrainischen Stadt. Er und Selenskyj forderten in Mitteilungen auf der Plattform X eine entschlossene Reaktion der internationalen Verbündeten. Sybiha kritisierte erneut, dass Russland einem US-Vorschlag vom 11. März zu einer Waffenruhe in der Ukraine nicht zustimmt. "Stattdessen weitet Russland seinen Terror aus", sagte Sybiha. Er forderte die westlichen Partner auf, die Ukraine mit zusätzlichen Flugabwehrkapazitäten auszustatten und den Druck auf Moskau zu erhöhen. "Stärke ist die einzige Sprache, die sie verstehen, und der einzige Weg, dem schrecklichen Terror ein Ende zu setzen", sagte er.

Für den französischen Präsidenten Emmanuel Macron unterstreicht der russische Raketenangriff auf die nordukrainische Stadt Sumy die dringende Notwendigkeit, Russland eine Waffenruhe aufzuerlegen. "Jeder weiß, dass nur Russland diesen Krieg will. Heute ist klar, dass nur Russland ihn fortsetzen will und damit seine Verachtung für Menschenleben, das Völkerrecht und die diplomatischen Bemühungen von (US-)Präsident (Donald) Trump zeigt", schreibt Macron auf X. "Um Russland einen Waffenstillstand aufzuzwingen, sind energische Maßnahmen erforderlich. Frankreich arbeitet unermüdlich an der Seite seiner Partner auf dieses Ziel hin."

Mehrere Einwohner von Rylsk im russischen Grenzgebiet Kursk müssen wegen der andauernden Angriffe aus der Ukraine in Sicherheit evakuiert werden ++ Ukrainischer Premierminister Schmygal - Wir sind Europas neue Chance ++ 

Der designierte Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich in einem Interview mit dem Handelsblatt gegen einen Beitritt der Ukraine zu EU und NATO ausgesprochen. Die Ukraine sei ein Land im Krieg, argumentierte der CDU-Vorsitzende.

"Und ein Land im Krieg kann weder Mitglied der NATO noch Mitglied der Europäischen Union werden."


Nur noch eine Siedlung im Gebiet Kursk unter Kiews vollständiger Kontrolle ++ Laut Moskau, die größten ukrainischen Produktionsstätten für Munition sind zerstört worden ++ Kiew verletzt täglich Moratorium und greift russische Energieanlagen an ++ "Im Laufe des Tages wurden mehr als 1.295 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet" ++ 

Ukraine erhält Dutzende gepanzerte Fahrzeuge aus den USA 
Die US-Botschafterin in der Ukraine, Bridget Brink, berichtet auf X, dass minensichere gepanzerte Fahrzeuge auf dem Weg in das Land sind. 150 dieser MRAPs seien von den USA seit Jahresbeginn übergeben worden. Es sollen 40 weitere hinzukommen.

Bürgergeld für Ukraine-Flüchtlinge soll ersetzt werden

 Die Einigungen der künftigen Koalitionspartner Union und SPD sehen auch Änderungen für Ukrainer vor, die in Deutschland Schutz suchen. Ukraine-Flüchtlinge, die nach dem 1. April eingereist sind, sollen fortan bei nachgewiesener Bedürftigkeit wieder niedrigere Asylbewerberleistungen und kein Bürgergeld erhalten.

Baldiger Nato-Beitritt der Ukraine für Polen undenkbar 
Der polnische Verteidigungsminister Wladyslaw Kosiniak-Kamysz dämpft die Erwartungen auf einen baldigen Nato-Beitritt der Ukraine. "Der Beitritt in die EU ist möglich, eine Nato-Einladung wird es dagegen in den nächsten Jahren - das muss ich klar sagen - nicht geben", sagt Kosiniak-Kamysz dem "Stern". Polen werde jedoch "die Integration der Ukraine in alle europäischen und transatlantischen Strukturen unterstützen", betont er.

Nach der Gefangennahme von zwei auf russischer Seite in der Ukraine kämpfenden Chinesen verschärft Kiew die Vorwürfe gegen Peking. Es handle sich nicht um Einzelfälle, betont der ukrainische Präsident Selenskyj bei seiner abendlichen Videobotschaft. "Wir haben auch Informationen über andere chinesische Bürger in der russischen Armee mit Namen und Kampfnamen sowie Beschreibungen der konkreten Art und Weise, wie diese Soldaten in das russische Besatzungskontingent gelangten." In einer Pressekonferenz kurz zuvor hatte Selenskyj die Zahl der Chinesen in der russischen Armee mit mindestens 155 angegeben. Russland werbe diese Männer über soziale Netzwerke wie Tiktok an und Peking wisse davon. Die beiden chinesischen Gefangenen, die inzwischen in Kiew befragt würden, werde die Ukraine nur im Austausch gegen eigene Kriegsgefangene freigeben. Peking hatte zuvor Vorwürfe als haltlos zurückgewiesen, wonach viele Chinesen an den Kämpfen beteiligt seien. 

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas sieht in China den Schlüssel, der es Russland ermöglicht, seinen Krieg gegen die Ukraine zu führen. "Ohne die chinesische Unterstützung wäre Russland nicht in der Lage, den Krieg in dem Umfang zu führen, wie es dies tut. Wir sehen, dass 80 Prozent der Dual-Use-Güter, tatsächlich über China nach Russland gelangen." Als Dual-Use-Güter werden Erzeugnisse bezeichnet, die sowohl für zivile als auch für militärische Zwecke benutzt werden können. Mit Blick auf die ukrainischen Berichte, laut denen chinesische Staatsbürger an Russlands Seite in der Ukraine kämpfen,  dies bedeute nicht, dass die chinesische Armee verwickelt ist. Peking weist Kiews Vorwürfe, wonach noch viele weitere Chinesen an der Seite Russlands kämpfen, als "völlig haltlos" zurück. Bisher stellt China sich als neutrale Partei im Ukraine-Krieg dar und erklärt, weder Kiew noch Moskau mit Waffen zu unterstützen. Allerdings hat Peking seit Kriegsbeginn seine politische, militärische und wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Russland deutlich verstärkt.


Die Ukrainer haben dabei auch mit einem Mangel an Soldaten zu kämpfen. Auf einen ukrainischen Soldaten kommen, nach Angaben der Sprecherin, mitunter zehn russische Kämpfer. 

Das ukrainische Außenministerium bestellt den chinesischen Geschäftsträger in Kiew ein. Nach Darstellung von Präsident Wolodymyr Selenskyj haben ukrainische Truppen in der Ostukraine Soldaten mit chinesischer Staatsbürgerschaft gefangengenommen. Außenminister Andrij Sybiha schreibt auf X: "Chinesische Staatsbürger, die als Teil der russischen Invasionsarmee in der Ukraine kämpfen, stellen Chinas erklärte Haltung für den Frieden infrage und untergraben die Glaubwürdigkeit der Führung in Peking als verantwortungsvolles ständiges Mitglied des UN-Sicherheitsrats."

Die russische Armee hat eigenen Angaben zufolge in der Region Kursk eines der letzten noch von der Ukraine besetzten Dörfer zurückerobert. Das Verteidigungsministerium in Moskau erklärt, die Soldaten haben die Ortschaft Guewo unweit der Grenze zur Ukraine "befreit". Damit stehen nach Angaben russischer Militärexperten lediglich nur noch zwei Grenzdörfer unter der Kontrolle der ukrainischen Streitkräfte. 

Ansammlungen von ukrainischem Militärpersonal und ausländischen Ausbildern sind legitime Ziele für Angriffe der russischen Streitkräfte. Dies erklärt Wassili Nebensja, der Ständige Vertreter Russlands bei den Vereinten Nationen, bezüglich der Attacke auf Kriwoi Rog am vergangenen Freitag.

Der Diplomat erinnert daran, dass der Präzisionsschlag auf ein Restaurant gerichtet worden sei, in dem sich ukrainische Militärs und ausländische Ausbilder versammelt hatten.

"Aufgrund des unprofessionellen Vorgehens der Flugabwehr der Ukraine verursachte leider eine ukrainische Rakete, die zum Abfangen abgefeuert wurde, den Tod von Zivilisten nahe dem Restaurant".


 

Die Ukraine initiiert eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates, nachdem letzte Woche bei einem russischen Raketenangriff auf Kryvyi Rih 20 Menschen getötet wurden. Das erklärt der ukrainische Außenminister Andrii Sybiha auf X.

Die ukrainischen Streitkräfte können ihre eingezogenen Soldaten nicht entlassen. Der Grund - akuter Personalmangel. 

Ein Offizier erklärte, dass einige Stellungen nur noch von zwei Soldaten besetzt seien – statt der vorgesehenen zwölf. Eine Demobilisierung würde seiner Meinung nach zum "Zusammenbruch der Front" führen. Ein anderer Gesprächspartner bestätigte die Situation:

"Unsere Schützengräben sind leer. Wie soll da eine Demobilisierung möglich sein? Es gibt nicht einmal genug Leute für normale Rotationen."

Ein Kommandeur räumte ein, dass die derzeitige Mobilisierung nur ausreiche, um die Verluste auszugleichen:

"Von den angenommenen 100 Prozent des Mobilisierungsplans reicht es gerade, um den Stand zu halten. Es geht nicht darum, die Brigaden aufzustocken – es geht nur darum, nicht ins Minus zu rutschen."

Laut dem Bericht sei auch die Qualität vieler Rekruten schlecht. Ein Teil der Wehrpflichtigen seien Männer über fünfzig, Kranke, Alkoholiker und Drogenabhängige.

Gesetz zurückgezogen: Es könnte Kiew 100.000 Soldaten kosten ++
Das ukrainische Verteidigungsministerium hatte einen Gesetzesentwurf ausgearbeitet, der Regeln für die Entlassung und Rotation von Truppen während des Kriegsrechts vorsieht, den Entwurf aber Berichten zufolge aufgrund von Einwänden des Generalstabs zurückgezogen. Der Gesetzesentwurf sah angeblich vor, die Demobilisierung eines Soldaten nach drei Jahren Dienstzeit zuzulassen - allerdings nur, wenn der Soldat insgesamt 18 Monate lang im Kampfeinsatz war. Nach Angaben von Journalisten der Ukrainska Pravda befürchtet die ukrainische Militärführung, dass diese Politik zu einer "erheblichen Verringerung der Personalstärke der Kampfeinheiten" führen würde. Den Quellen des Blattes im Parlament zufolge wären von den vorgeschlagenen Demobilisierungs- und Rotationsmaßnahmen 108.000 Militärangehörige betroffen, darunter 14.000 Offiziere.


Kupjansk meldet Angriff mit Gleitbombe ++  US-Außenminister, Rubio - "Wenn Russland keinen Frieden will, dann müssen wir die Lage neu bewerten" ++ Russische Truppen nehmen Ortschaft Bassowka im Gebiet Sumy ein ++ 

Der polnische Politiker und Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses Paweł Kowal warnt den US-Präsidenten Donald Trump vor einem "historischen Fehler". Das sagt Kowal der "Financial Times". Wenn die Verhandlungen über ein Ende des Krieges in der Ukraine führten, riskiere Trump Kowal zufolge, dass die USA Russlands Ansprüche auf die Krim und andere besetzte Gebiete anerkennen. Damit würde laut Kowal für Polen und auch den Rest Europa eine "rote Linie" überschritten. Kowal warnt davor, dass dadurch ein Präzedenzfall geschaffen werden würde, der es Kreml-Herrscher Wladimir Putin ermögliche, das "imperiale Russland" auszuweiten. "Die völkerrechtlichen Garantien der Grenzen in Mitteleuropa sind auch eine der wichtigsten Garantien für die Wahrung des Friedens in dieser Region, wie unsere historische Erfahrung zeigt".


In der vergangenen Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte Angriffe auf zwei Objekte der Energie-Infrastruktur in Russland durchgeführt. Das russische Verteidigungsministerium betont in einer Erklärung, dass die Attacken gezielt den Energieanlagen galten.

Zunächst griffen Kiews Kräfte ein Umspannwerk im Gebiet Kursk mit einer Drohne an, woraufhin mehr als 1.200 Einwohner der Region ohne Strom waren.

Ferner verursachte ein Beschuss auf das Gebiet Kursk den Bruch einer Hochspannungsleitung. Im Ergebnis blieben mehr als 300 Nutzer ohne Strom.

Obwohl ukrainische Behörden einschließlich des Präsidenten Wladimir Selenskij erklärt hatten, keine Angriffe auf russische Energie-Objekte durchführen zu wollen, setzt Kiew seine Angriffe mit Drohnen und Artillerie planmäßig fort, berichtet das Ministerium.

"Wenn eine entschlossene und schnelle Offensive der russischen Streitkräfte beginnt, ist die Intervention der NATO und dann der Vereinigten Staaten fast unvermeidlich. Wladimir Putin hat darüber auch schon gesprochen. Die Gefahr eines Eingreifens der NATO in den Konflikt gegen Russland war auch im Jahr 2022 noch da. Deshalb agieren unsere Truppen sehr vorsichtig."

Die ukrainischen Streitkräfte verfügen nicht über die notwendigen Ressourcen, um in den russischen Grenzregionen erfolgreiche Offensiven durchzuführen, April 2025 ++ 


Selenskyj fordert mehr Druck auf Russland, um Moskau zur Zustimmung zu einer bedingungslosen Waffenruhe zu bewegen. "Der amerikanische Vorschlag für eine bedingungslose Waffenruhe liegt nun schon zu lange auf dem Tisch, ohne dass Russland angemessen darauf reagiert hätte", sagte Selenskyj am Samstag in seiner abendlichen Videobotschaft. 

"Es könnte bereits eine Waffenruhe geben, wenn echter Druck auf Russland ausgeübt würde", fügte er hinzu. Er dankte den Ländern, "die das verstehen" und den Druck auf den Kreml durch Sanktionen erhöht hätten.

Die russische Kriegsberichterstatterin Anna Prokofjewa ist an der Front mit der Ukraine getötet worden. Die Frau, die für einen russischen staatlichen Propagandasender arbeitete, ist durch eine Landmine ums Leben gekommen. Den Berichten nach explodierte die Mine, als sie mit ihrem Team im Auto in der russischen Region Belgorod nahe der Front mit der Ukraine unterwegs war. Ihr Kameramann wurde schwer verletzt.

Prokofjewa, die als glühende Verfechterin Wladimir Putins galt und meist in militärischer Uniform berichtete, befürwortete den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Häufig posierte sie mit russischen Flaggen oder einem aufgenähten "Z"-Symbol - als Zeichen der Befürworter des Angriffskrieges.

Die US-Militärführung unter Joe Biden kontrollierte fast alle Angriffe der ukrainischen Streitkräfte mit HIMARS-Raketen. Das berichtet die New York Times (NYT). Nach Angaben der Zeitung versorgten US-Spezialisten, die auf einem Militärstützpunkt in Wiesbaden stationiert waren, ukrainisches Militär mit Zieldaten und koordinierten ihre Aktionen.


Was sind Marschflugkörper?
 

Storm Shadow und Taurus sind sogenannte Marschflugkörper. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie ihre Flugbahn- und Höhe eigenständig ändern können. Möglich machen dies GPS-Navigationsystem und das eigene Steuersystem (Sender und Empfänger). Durch Tragwerke können sie außerdem wie Flugzeuge Auftrieb gewinnen und verlieren. Das grenzt Marschflugkörper von ballistischen Raketen ab. Deren Flugkurve ist weitestgehend schon beim Start vorgegeben und entspricht einer Parabel – ähnlich wie ein geworfener Ball.

Marschflugkörper können niedrig unter feindlichem Radar fliegen und sie sind schwer abzuwehren. Der Ukraine ermöglichen solche Flugkörper, geliefert von Frankreich und Großbritannien, Ziele weit hinter den Frontlinien.

Form, Einsatzgebiete, Gewicht - Taurus und Storm Shadow sind sich in vielen Aspekten ähnlich und werden mittlerweile beide vom selben britisch-französischen Unternehmen MBDA produziert. 

Storm Shadow und Taurus sind zudem beide Luft-Boden-Marschflugkörper. Das bedeutet, dass sie aus der Luft abgeschossen werden, um Ziele am Boden oder zur See zu treffen. 

 


Geld für Videos - ukrainische Jugendliche für Sabotage rekrutiert


Das UN-Menschenrechtsbüro hat glaubhafte Berichte, dass ukrainische Jugendliche mit Geld zu Sabotageakten verleitet werden. Wer genau dafür verantwortlich sei, werde verschleiert, aber alles deute auf Verantwortliche mit Verbindung zu Russland hin, heißt es in einem Bericht. Mindestens elf Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren seien im Zusammenhang mit Sabotageakten festgenommen worden, erklärt das Büro unter Verweis auf die ukrainische Staatsanwaltschaft. Die Minderjährigen würden über soziale Medien kontaktiert und animiert, etwa Brände an Fahrzeugen von Mitgliedern des ukrainischen Militärs oder Bahnanlagen zu legen. Ihnen werde Geld versprochen, wenn sie ein Video ihrer Aktion schicken.

 

Putin schwört Bevölkerung auf langen Krieg ein 


Nach Einschätzung der US-Denkfabrik Institute for the Study of War (ISW) konditioniert Russlands Präsident Putin die russische Öffentlichkeit weiterhin darauf, sich auf einen langwierigen Krieg einzustellen - statt auf einen nachhaltigen, auf Kompromissen beruhenden Frieden. Berichten zufolge soll er demnach Geschäftsleuten gesagt haben, sich darauf einzurichten. Auch öffentliche Äußerungen von ihm und Beamten in den vergangenen Tagen und Wochen, in denen Erzählungen über die Schwierigkeit von Verhandlungen, die Illegitimität ukrainischer Beamter und die amerikanisch-europäische Spaltung wiederholt wurden, verstärkten die Botschaft,


Die USA werden in Kürze ein Rohstoffabkommen mit der Ukraine unterzeichnen ++ Der ukrainische Parlamentspräsident Ruslan 
Stefantschuk will, dass Moskau für die Kriegsschäden in der Ukraine zahlt. "Putin muss die Rechnung für den von ihm
angezettelten Krieg selbst bezahlen, nicht der europäische oder amerikanische Steuerzahler" ++ Polen hat 77 Millionen Euro für Starlink gezahlt, weitere 18 Millionen kommen dieses Jahr dazu ++

Selenskij - "Die Krim stirbt ohne die Ukraine, es gibt dort nichts, es gibt dort keine Touristen".  Im Jahr 2024 besuchten nach offiziellen russischen Statistiken mehr als sechs Millionen Touristen die Halbinsel ++ Orban legt erneut Veto gegen EU-Position zur Ukraine ein ++ Ein vorläufiger Plan einer Reihe europäischer Länder sieht die Entsendung von Bodentruppen, Marine und Luftwaffe in die Ukraine nach Beendigung des Konflikts vor ++ 

 

Die ukrainische Politikerin Marjana Besuhla teilt klar gegen Wolodymyr Selenskyj aus. 

Besuhla äußerte sich am 17. März in einem Facebook-Beitrag irritiert darüber, dass Verteidigungsminister Rustem Umjerow weiterhin vom Präsidenten unterstützt werde. "Ich verstehe einfach nicht, warum er Umjerow mit aller Kraft verteidigt", schrieb sie. Die Abgeordnete unterstellt Selenskyj, bei der Entscheidung vor allem von Eigeninteresse getrieben zu werden: Für Besuhla ist Umjerow ein "Prügelknabe", der dazu diene, den Ruf von General Oleksandr Syrskyj zu schützen.

Klage über "barbarisches" Verhalten der Militärführung

Beide sind laut Besuhla auch für den Rückzug der ukrainischen Truppen aus der russischen Grenzregion Kursk verantwortlich. Die Abgeordnete wirft dem Oberkommando vor, dass dieser Abzug keineswegs strategisch geplant gewesen sei – entgegen der offiziellen Behauptung. Vielmehr habe sich die Führung gegenüber den ukrainischen Soldaten "barbarisch" verhalten. Nach Angaben des Kremls wurden Hunderte der Soldaten von der russischen Seite gefangen genommen.

"Nach Angaben des Untergrunds befinden sich im Kessel im Gebiet Kursk rund 30 NATO-Offiziere, die das Kommando über die Truppen vor Ort hatten, aber auch zuständig waren für die Auswertung durch NATO-Satelliten gewonnener Geheimdienstdaten sowie Angriffe tief im russischen Staatsgebiet."


Putin meldet vollständige Kontrolle über Lage im Gebiet Kursk ++ Kiew zieht ukrainische Truppen aus Kursk auf Verteidigungslinie in Sumy zurück ++ 

Putin - "Wir befürworten die Idee, den Konflikt mit friedlichen Mitteln zu lösen. Wir wollen auch Garantien dafür, dass die Ukraine während des 30-tägigen Waffenstillstands keine Mobilisierung durchführt, keine Soldaten ausbildet und keine Waffen erhält".

"Feuerpause nützt nur denen, die sich zurückziehen"

"Sollen wir sie einfach abziehen lassen, nachdem sie zahlreiche Verbrechen gegen Zivilisten begangen haben? Oder wird Kiew ihnen befehlen, die Waffen niederzulegen?"

Bis Mittwochabend hatten die russischen Streitkräfte nach Angaben des russischen Generalstabschefs Waleri Gerassimow 86 Prozent des im August 2024 von den Ukrainern besetzten Gebiets befreit. Die in dem Gebiet verbliebenen Einheiten Kiews seien weitgehend "eingekesselt" und "isoliert".

Ich denke, dass Putins Bedingungen für ihn und der Russischen Föderation ein gelungener Schachzug war.  Das heißt, man kann Putin nicht vorwerfen, dass er den Friedensplan ablehnt & keinen Frieden will. Ich gehe davon aus, dass die Ukraine weiterhin mit Waffen etc. beliefert wird und alles getan wird, dass die Ukraine weiterhin als schmutziges Werkzeug missbraucht wird, denn dass sind doch die Aussagen der deutschen Regierung, des kleinen französischen Bonapartes, der Britten, Polen und Balten. Nun liegt der Ball im wahrsten Sinne des Wortes im Westen. Also wird in naher Zukunft die Frage aufkommen: «Wer will Frieden und wer will Krieg»!

Selenskij"Jetzt haben wir alle aus Russland sehr vorhersehbare, sehr manipulative Worte von Putin als Antwort auf die Idee der Ruhe an der Front gehört – er bereitet in der Tat eine Absage vor."

 

 "Im Jahr 2022 desertierten 3.214 Soldaten und 6.183 verließen ihre Einheit unerlaubt. Im Jahr 2024 stiegen diese Zahlen auf 23.209 beziehungsweise 66.240."

Laut Sacharowa fühlen sich diese Soldaten vom Kiewer Regime und vom Westen betrogen:

"Sie erkennen, dass sie betrogen wurden. Von Selenskij, von den sogenannten liberalen westlichen Demokratien, die in Wirklichkeit diktatorische Regime sind. Sie wurden benutzt, und jetzt werden sie von denen geopfert, die ihnen einst eine glänzende Zukunft versprochen haben."


Ukrainische Truppen ohne Nachschub

Die ukrainischen Einheiten in der von ihnen besetzten westrussischen Region Kursk sind nach Medienberichten in eine schwierige Lage geraten. Wie das ukrainische Fernsehen unter Berufung auf Soldaten berichtete, haben russische Militärs die Nachschublinien für die an vorderster Front stehenden ukrainischen Truppen blockiert. Nachdem russische Einheiten bei Sumy im Osten der Ukraine vorgedrungen waren, kontrollierten sie die dort verlaufenden Wege für den gesamten Nachschub.


US-Außenminister Marco Rubio hat am Freitagabend mit seinem ukrainischen Amtskollegen Andrei Sibiga telefoniert. Nach dem Gespräch veröffentlichte das State Department eine ziemlich wortkarge Erklärung:

"Der Minister unterstrich, dass Präsident Trump entschlossen ist, den Krieg möglichst schnell zu beenden und betonte, dass alle Seiten Schritte unternehmen müssen, um einen dauerhaften Frieden zu sichern."

Seinerseits schrieb Sibiga auf der Plattform X, dass er ein konstruktives Telefonat mit Rubio gehabt habe. Sie hätten das bevorstehende Treffen zwischen Vertretern aus der Ukraine und den USA in Saudi-Arabien besprochen.

"Die Ukraine will, dass der Krieg endet, und die Führung der USA ist für die Schaffung eines dauerhaften Friedens von entscheidender Bedeutung."

Die Zeitung New York Post schreibt, dass sich die ukrainischen Streitkräfte innerhalb von zwei Wochen aus dem teilweise besetzten russischen Grenzgebiet Kursk zurückziehen könnten. Ukrainische Soldaten, die dort kämpfen, haben dem Blatt gesagt, dass der Vorstoß zwar eine "politische Bedeutung" habe, gleichzeitig aber mehr Verluste verursache, als er wert sei. Sie begründen einen möglichen Rückzug damit, dass die russische Armee auf dem Vormarsch sei, während die ukrainische Operation im russischen Gebiet Kursk viele Militärressourcen erfordere.

Tank bei Drohnenangriff auf Erdölraffinerie im Gebiet Leningrad beschädigt ++ Ungarn blockiert erneut militärisches EU-Hilfspaket für die Ukraine ++ 

Acht Ukrainer sollen als Agenten im Auftrag Russlands Brandanschläge auf kritische Infrastruktur in der Ukraine verübt haben. Wie die ukrainische Nachrichtenagentur Ukrinform meldet, haben die ukrainischen Strafverfolgungsbehörden acht Personen angeklagt. Demnach sollen sie für Brandanschläge auf Eisenbahninfrastruktur, Fahrzeuge und ein Gemeindehaus verantwortlich sein. Nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft waren die Verdächtigen in verschiedenen Regionen im Land aktiv. In Odessa versuchten der Mitteilung zufolge drei Einwohner, einen Technikschrank am Stellwerk am Bahnhof Odessa-Skhidna zu sabotieren. Sie übergossen einen Autoreifen und den Schrank mit Benzin und versuchten, ihn in Brand zu setzen, wobei sie die Tat für ihre Hintermänner filmten. In der Region Charkiw zündeten zwei Brüder zusammen mit einem Komplizen einen Eisenbahnkabelschrank in der Nähe eines wichtigen Eisenbahnknotenpunkts an. Einige Tage später griffen sie das Fahrzeug eines ukrainischen Soldaten an.

Am Dienstag hatte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen eine massive Erhöhung der Verteidigungsausgaben vorgeschlagen. Im Rahmen des Plans zur "Wiederaufrüstung Europas" würde die Union rund 800 Milliarden Euro für die Verteidigung ausgeben – eine Verdoppelung der gesamten EU-Verteidigungsausgaben im Jahr 2024.

Emmanuel Macron,  Russland stelle eine Bedrohung für die EU dar ++ Tusk hatte Moskau vorgeworfen, ein neues Wettrüsten begonnen zu haben, worauf Europa reagieren müsse ++ Die EU hat nicht die finanziellen Möglichkeiten, der Ukraine weiterzuhelfen, warnte der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán ++ 

Der republikanische Senator Lindsey Graham hat in einem Beitrag den russischen Präsidenten Wladimir Putin kritisiert. "Putin hat sich öffentlich trotzig und ablehnend gegenüber Präsident Trumps Annäherungsversuchen gezeigt".

Der Vertraute des US-Präsidenten teilte weiterhin mit, wenn der Kreml-Chef sich weigere, ernsthaft an den Friedenstisch zu kommen, hoffe und erwarte er, dass Trump weitere Wirtschaftssanktionen gegen den russischen Banken- und Energiesektor verhängen und notfalls massive Zölle erheben werde. "Die Auswirkungen auf Russlands ohnehin schon schwache Wirtschaft werden sie an den Verhandlungstisch zwingen."

Graham ist ein Unterstützer der Ukraine, war zuletzt aber mit harter Kritik an Staatschef Selenskyj aufgefallen. Er hatte dessen Rücktritt gefordert. In seinem X-Beitrag verteidigte Graham zudem, dass die US-Regierung Kiew zu einem Abkommen über Bodenschätze drängt.

Trumps Ukraine-Sondergesandter Keith Kellogg hatte letztes Jahr in einem Papier vorgeschlagen, die Ukraine maximal zu unterstützen, sollte Russland sich nicht an den Verhandlungstisch begeben wollen. Bislang übte Trump vor allem Druck auf Kiew statt auf Moskau aus.

Die USA hatten der Ukraine zuletzt den Zugang zu Geheimdienstinformationen verwehrt und die Militärhilfe eingestellt. Zudem will Washington bislang nicht die von Kiew geforderten Sicherheitsgarantien geben, um Russland bei einem Waffenstillstand von einem erneuten Angriff auf die Ukraine abzuhalten. Im Kongress erzählte Trump kürzlich, er habe einen Brief von Selenskyj erhalten, in dem dieser mitgeteilt habe, an den Verhandlungstisch zu kommen.

Von Druck aus den USA auf die russische Seite ist hingegen bislang wenig zu sehen. Trump hatte kürzlich gesagt, auch Moskau müsse bei einem Ukraine-Abkommen Zugeständnisse machen. Putin habe zudem eigentlich gar keine Verhandlungslösung haben wollen, sagte der US-Präsident zudem im Kabinett.

Kellogg ließ jüngst bei einer Diskussion im Council on Foreign Relations erkennen, dass die US-Seite möglicherweise nicht bereit ist, die russischen Maximalforderungen für einen Frieden aus den Verhandlungen im März 2022 in der Türkei anzuerkennen.

Die Istanbuler Gespräche könnten nicht als Grundlage für ein Friedensabkommen zwischen der Ukraine und Russland dienen, sagte Kellogg laut "Kyiv Independent". "Die Istanbuler Abkommen fanden 30 Tage nach der Invasion statt, und die Forderungen in Istanbul waren gegenüber einer stark geschwächten Ukraine ziemlich erheblich."

Kellogg bezeichnete die Vereinbarungen als Ausgangspunkt für künftige Verhandlungen, bezweifelte aber, dass sie einen fairen Rahmen für alle Parteien darstellen würden. Laut dem Institut für Kriegsstudien (ISW) beinhalteten die russischen Forderungen unter anderem, dass die Ukraine ein dauerhaft neutraler Staat sein würde und der NATO nicht beitreten könnte. 

Zudem würden dem ukrainischen Militär Beschränkungen auferlegt, die denen des Versailler Vertrags nach dem Ersten Weltkrieg für Deutschland ähneln würden, so das ISW. Darunter fiele eine Beschränkung der Streitkräfte auf 85.000 Soldaten. Eine sehr geringe Zahl, die es den russischen Streitkräften wahrscheinlich ermöglichen würde, die Ukrainer bei einem erneuten Angriff relativ einfach zu überrennen. Bislang hat die russische Seite nicht erkennen lassen, von diesen Forderungen abzurücken. Kiew lehnt einen Diktatfrieden nach wie vor ab.


Bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus hat sich US-Präsident zu dem Konflikt in der Ukraine geäußert. Hier seine wichtigsten Aussagen: 

  • Weitere Unterstützung für Kiew hänge von seiner Bereitschaft zu Friedensgesprächen ab. "Ich muss sicher sein, dass sie eine Einigung erzielen wollen. Wenn nicht, ziehen wir ab, denn es ist wichtig für uns, eine Einigung zu erzielen."
  • Er glaube an die Absicht seines russischen Amtskollegen Wladimir Putin, eine Einigung zur Ukraine zu erzielen. Es sei einfacher, mit Moskau zu verhandeln als mit Kiew, auch wenn Moskau alle Trümpfe in der Hand halte.
  • Die Ukraine hat keine Trümpfe in der Hand, um die Verhandlungen zur Konfliktlösung zu ihren Gunsten beeinflussen zu können.
  • Die europäischen Länder hätten keine Ahnung, wie der Konflikt beendet werden könne. "Ich glaube, ich weiß es."
  • Er wolle prüfen, ob die enormen Geldausgaben für die Ukraine beendet werden könnten, während sein Vorgänger Joe Biden Geld verteilte, als wäre es Wasser.
  • "Ich glaube, wenn ich nicht Präsident wäre, hätte dieser Konflikt nicht die geringste Chance auf eine Beilegung. Aber ich glaube, dass wir ihn stoppen können."


Der Einsatz russischer Gleitbomben in der Ukraine hat Medienberichten zufolge deutlich an Effektivität eingebüßt. Wie die US-Magazine "Forbes" und "Newsweek" berichten, hat die elektronische Kriegsführung der Ukraine offenbar Wege gefunden, die Satellitennavigation der Waffen vom TYP UMPK zu stören. 

An der Front gehen schwere Gleitbombenangriffe auf ukrainische Stellungen häufig russsischen Infanterieangriffen voraus. "Forbes" zufolge war diese Taktik ein Faktor für die Eroberung der stark befestigten ukrainischen Stadt Awdijiwka im Frühjahr 2024.


USA werden Starlink in der Ukraine abschalten, wenn Selenskij Deal zu Bodenschätzen ablehnt ++ 

Prorussischer Untergrund meldet Explosionen in Militäreinrichtungen in Kiew

In der Nacht sollen sich Explosionen in mehreren Militäreinrichtungen in Kiew und dessen Vororten ereignet haben, behauptet Sergei Lebedew, Koordinator des prorussischen Untergrunds in Nikolajew.

"Kiew und seine Vororte wurden über Nacht viermal angegriffen (…), es gibt Gerüchte über Explosionen in Richtung Swjatoschino. Dort gibt es einen interessanten Ort – den Flugplatz und einen noch interessanteren Ort – die Fabrik 'Praktika', in der sowohl zivile als auch militärische Fahrzeuge gepanzert werden."

Darüber hinaus berichtet er von einem Angriff auf die Gegend des Bahnhofs Darniza.

"Zwei weitere Ziele wurden getroffen: die Garagengenossenschaft Lokomotiw, beziehungsweise die Wohnheime dort, die dicht von Militärs bewohnt sind, und das Kiewer Radiotechnische Werk. Um 1:30 Uhr gab es einen Einschlag in einem Vorort von Butscha, der wiederum ein Vorort von Kiew ist […] dort gibt es mehrere Lagerkomplexe und Gegenden, die eingezäunt sind und vom Militär bewacht werden."


Russischer Botschafter in London: Stationierung ausländischer Militäreinheiten in der Ukraine inakzeptabel ++ US-Präsident Donald Trump sei bereit gewesen, die Militärhilfe für Kiew aus Verärgerung über Wladimir Selenskij einzustellen ++ USA wollen Russland im Ukraine-Konflikt nicht mehr als einen Aggressor nennen ++ Mehr als 250 ukrainische Soldaten an einem Tag in Gebiet Kursk getötet ++ 

Selenskyj muss bei möglichen Verhandlungen über die Lösung des Ukraine-Konflikts nicht anwesend sein, meint Donald Trump. Seine Worte über den ukrainischen Präsidenten zitiert Jennifer Jacobs, eine Journalistin des TV-Senders CBS:

"Ich glaube nicht, dass es sehr wichtig ist, dass er bei den Treffen dabei ist."

Darüber hinaus kommentiert Trump den Besuch des US-Finanzministers Scott Bessent in Kiew und spricht hierbei über eine "vergebliche Reise":

"Offen gesagt wünsche ich, er wäre nicht dorthin gegangen […] das war eine vergebliche Reise."

Der Internationale Währungsfonds und die Weltbank stellen der Ukraine Rekordsummen zu Verfügung, die andernfalls zur Unterstützung der Entwicklungsländer verwendet werden könnten. Diese Meinung äußert der russische Außenminister Sergei Lawrow während einer Pressekonferenz am Rande der G20-Sitzung.


Treffen in Saudi-Arabien: Worüber Russland und die USA beraten haben.


Mehrere Stunden haben die Chefdiplomaten der USA und Russlands in Riad über mögliche Lösungen zur Beendigung des Krieges in der Ukraine miteinander gesprochen. 

Scholz - "Unpassende Debatte zur falschen Zeit"
Es steht die die Frage im Raum, was die Europäer zu einem möglichen Friedensdeal beitragen können. Ob sie es schaffen, mit einem gut geschnürten Paket auf die USA zuzugehen und so vielleicht doch bei den Verhandlungen um einen Frieden in der Ukraine eine Rolle spielen.
"Es gibt kein geschriebenes Gesetz, was die Amerikaner und Russen dazu verpflichten würde, jetzt Vertreter der Europäischen Union oder der europäischen Staaten in diese Verhandlungen hineinzuholen", sagt Jacob Ross von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik.
Er glaube, das sei der erste Moment einer sich abzeichnenden neuen Welt, in der eben nicht zählt, welche Verhandlungen und Bündnisse es gibt, sondern "wer am Ende wie viel Macht hat in Form von Kampfbrigaden, Divisionen, Waffensystemen, die an der Front Wirkung zeigen können. Und davon haben die Europäer immer noch viel zu wenig".

Es geht nicht nur um ein paar besetzte Gebiete. Moskau will die gesamte Ukraine kontrollieren – nicht unbedingt als direkt annektiertes Territorium, aber als Staat, der sich Russland unterordnet, keinen Nato-Beitritt anstrebt und militärisch entwaffnet wird. Dazu will Putin gesteuerte Wahlen in der Ukraine, um so ein prorussisches Regime zu installieren. Das ist der eigentliche Kern.

In der EU laufen Planungen für zusätzliche Waffen- und Munitionslieferungen an die von Russland angegriffene Ukraine. Nach einem Vorschlag des Auswärtigen Dienstes in Brüssel sollten sich die Mitgliedstaaten verpflichten, in diesem Jahr mindestens 1,5 Millionen Artilleriegeschosse zu liefern. Zudem werden Zusagen für Luftverteidigungssysteme, Drohnen, Ausrüstungs- und Ausbildungsprogramme für ukrainische Brigaden sowie Marschflugkörper für gezielte Angriffe auf Militärstandorte in Russland erwartet. "Diese Initiative zielt darauf ab, die Anstrengungen der EU und der Mitgliedstaaten zu beschleunigen und zu bündeln, um die dringendsten kurzfristigen Bedürfnisse der Ukraine zu erfüllen", heißt es in einem an die Mitgliedstaaten versandten Dokument, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.


Die USA und Russland haben nach Angaben eines russischen Regierungsberaters noch keine Einigung über den Ablauf von Friedensgesprächen erzielt. Es sei noch nicht abgestimmt, wie mit den Verhandlungen begonnen werden solle, sagt Juri Uschakow, außenpolitischer Berater von Präsident Wladimir Putin. Die USA hätten noch keinen Chefunterhändler für die Gespräche ernannt, sagt er im russischen Staatsfernsehen. Neben dem Ukraine-Krieg solle am Dienstag auch über die Normalisierung der Beziehungen zwischen Russland und den USA gesprochen werden. Auf russischer Seite werde für etwaige Wirtschaftsfragen möglicherweise auch Kirill Dmitrijew teilnehmen, der Chef des russischen Staatsfonds. 

 


Laut Moskau, Mehr als 290 ukrainische Soldaten an einem Tag in Gebiet Kursk getötet ++ NATO-Generalsekretär, Rutte - Ukraine wurde nie eine Mitgliedschaft versprochen ++ Russische Armee befreit binnen einer Woche sechs Siedlungen ++ Kiew,  EU braucht die Ukraine für den eigenen Schutz ++ Kreml bezeichnet Angriff auf AKW Tschernobyl als Provokation Kiews ++ Linienbus in Gebiet Saporoschje angegriffen ++

                                                                                                                                      Frontlinie in der Ukraine, Febr. 2025.

 


 

Das Schweizer Außenministerium hat erstmals den Tod eines Staatsbürgers des Landes unter den Söldnern bestätigt, die auf der Seite der ukrainischen Streitkräfte kämpfen ++  Ukrainische Streitkräfte haben im Gebiet Kursk innerhalb eines Tages mehr als 390 Soldaten, zwei Panzer und zehn gepanzerte Kampffahrzeuge verloren, teilte Moskau mit ++ Peskow - Westliche Medien verschweigen weiterhin von ukrainischen Truppen begangenen Gräueltaten ++

 
Insgesamt wurden laut dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj rund 350.000 russische Soldaten getötet, zudem sollen 600.000 bis 700.000 verletzt sein. Die eigenen Verluste bezifferte der ukrainische Staatschef Anfang Februar auf 45.100 ukrainische Soldaten und 390.000 Verwundete. Manche davon sollen mehrfach verletzt worden sein. Auch diese Angaben lassen sich jedoch nicht unabhängig überprüfen.
 
Kursk - Im Laufe des Tages wurden mehr als 1.180 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet ++ 
 
US-Verteidigungsminister -  Ukraine in Grenzen vor 2014 und NATO-Beitritt "unrealistisch"
 
"Die ukrainischen Truppen versuchen mit allen Mitteln, die Evakuierung der Einwohner zu verhindern, und greifen die Zivilisten mit Artillerie und Drohnen an, sodass unsere motorisierten Schützen bei jeder Gelegenheit alles liefern, was die Einwohner brauchen."
 

Die "Wunschvorstellungen" von Wladimir Selenskij über einen möglichen Gebietsaustausch mit Russland zur Beilegung des Ukraine-Konflikts seien bedeutungslos, da er ein illegitimer Präsident sei. Diese Meinung äußerte Witali Gantschew, der Leiter der prorussischen militärisch-zivilen Verwaltung der Region Charkow.

Die ukrainische Führung könnte als Ergebnis möglicher Friedensgespräche ein Grundstück mit einer Größe von zweimal eineinhalb Metern bekommen, sagte er unter anderem. Gantschew betonte:

"Für all die Verbrechen, die die ukrainische politische Führung und die Schergen dieses Regimes seit dem Staatsstreich von dem Jahr 2014 begangen haben, können sie nur ein zwei Meter langes und anderthalb Meter tiefes Stück Land bekommen, und der Ort ist in diesem Sinne weniger wichtig. Und all diese Wünsche, die Selenskij äußert, spielen überhaupt keine Rolle. Das sind Träume, wie man heute sagt, eines nichtigen Präsidenten, der keine rechtliche Grundlage hat, um irgendwelche Bedingungen zu stellen."


Polnischer Verteidigungsminister ruft ukrainische Wehrpflichtige zur Rückkehr auf. Im Oktober 2024 hatte Polen den Versuch unternommen, aus den im Land lebenden Ukrainern eine "ukrainische Legion" aufzustellen. Das Projekt scheiterte allerdings am Mangel Freiwilliger ++ USA wollen keine Truppen in die Ukraine schicken ++ Russisches Ministerium, mehr als 300 ukrainische Soldaten binnen 24 Stunden im Gebiet Kursk getötet oder verletzt ++ Laut "CNN" sehen Putin und Trump den ukrainischen Machthaber Wladimir Selenskij nicht mehr als zentralen Akteur für eine Friedenslösung. Die USA drängen auf Wahlen in der Ukraine, um einen neuen Präsidenten ins Amt zu bringen, der das Abkommen unterzeichnen soll ++
 
Ukrainischer Ex-Präsident, Poroschenko - An der Frontlinie ist die Lage kritisch – an den Abschnitten Pokrowsk, Tschassow Jar, Kupjansk, im Gebiet Charkow, im Gebiet Kursk. Die Armee braucht Geld, Munition und Schutz."
 

"Das Verteidigungsministerium der Ukraine beginnt heute offiziell mit dem Projekt 'Kontrakt 18-24' – einer Initiative für freiwillige Ukrainer der Altersgruppe von 18 bis 24 Jahren, die bereit sind, sich den Verteidigungskräften für ein Jahr anzuschließen."

Laut dem Ministerium sollen Freiwillige unter anderem monatlich knapp 2.800 Euro bekommen. 

Sacharowa - Russland schließt Gebietstausch von Kursk aus

Selenskyj zeigt sich offen für Gebietstausch mit Russland in möglichen Friedensverhandlungen. Kann Trump den Dialog zwischen beiden Nationen fördern?

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist nach eigenen Angaben bei möglichen Friedensverhandlungen bereit, Territorien mit Russland zu tauschen. Wenn US-Präsident Donald Trump es gelinge, die Ukraine und Russland an den Verhandlungstisch zu bringen, "werden wir ein Territorium gegen ein anderes tauschen", sagte Selenskyj in einem am Dienstag veröffentlichten Interview mit dem britischen "Guardian". Die Ukraine hatte bei einer Überraschungsoffensive im vergangenen August Territorium in der westrussischen Region Kursk erobert.

Angaben dazu, welche Gebiete die Ukraine zurückfordern könnte, machte Selenskyj nicht. "Ich weiß nicht, wir werden sehen. Aber alle unsere Territorien sind wichtig, es gibt keine Prioritäten", sagte er.

Russland reklamiert die Annexion von fünf ukrainischen Regionen für sich – im Jahr 2014 die der Halbinsel Krim und 2022 die Regionen Donezk, Cherson, Luhansk und Saporischschja, wenngleich Russland sie nicht vollständig kontrolliert.

US-Präsident Trump dringt auf ein rasches Ende des russischen Angriffskriegs in der Ukraine. In den kommenden Tagen sind eine Reihe von Treffen zwischen diplomatischen Vertretern der USA und der Ukraine geplant. Selenskyj trifft am Freitag am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz mit US-Vizepräsident JD Vance zusammen.

Lafontaine - "In der Ukraine sind Faschisten am Werk und es wird totgeschwiegen"

Die auf Betreiben der USA stattgefundene Zerstörung von Nord Stream war ein Kriegsakt gegen Deutschland und es hätte der Bündnisfall ausgerufen werden müssen. Außerdem hätte man alle Waffenlieferungen und Zahlungen sofort einstellen müssen. Lafontaine merkte an, dass man in der Ukraine doch nicht die Demokratie verteidige. Dort seien Faschisten am Werk, die Straßen nach Bandera benennen und Statuen aufstellen. Er äußerte sich auch zur Finanzierung deutscher Parteien und Presseorgane.

 


Donald Trump kündigt mögliches Treffen mit Selenskij an ++ Deutschland hat Ukraine seit Beginn des Krieges mit rund 44 Milliarden Euro unterstützt ++ "Viele Worte, keine Klarheit" – Sacharowa zu Trumps
Friedensplan für die Ukraine ++ Russische Truppen setzten während der fünfmonatigen Kämpfe um Dserschinsk (ukrainisch Torezk) über 26.000 ukrainische Soldaten außer Gefecht ++ Moskau sieht Ankaras Bemühungen um Vermittlung zwischen Russland und Ukraine ++ Die Ukraine hat eigenen Angaben nach erfolgreich eine russische Gleitbombe im südukrainischen Gebiet Saporischschja abgefangen ++ 

Russische Streitkräfte haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau die strategisch wichtige Bergbaustadt Torezk in der Ostukraine eingenommen. Ukrainischen Militärexperten zufolge könnte dies den Nachschub ukrainischer Truppen gefährden, da Torezk auf einer Anhöhe liegt. Zudem sei die Bedrohung des regionalen Logistikzentrums Kostjantyniwka gestiegen.

Kiew dementiert Einnahme von Torezk durch Russland

 

Die ukrainische Armee widerspricht der Darstellung, Russland habe die ostukrainische Bergarbeiterstadt Torezk erobert. "Die Kämpfe dauern im Stadtgebiet an", sagte der für den Frontabschnitt zuständige Sprecher Nasar Woloschyn dem ukrainischen öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Demnach leisten ukrainische Truppen weiter heftigen Widerstand und fügen dem Gegner starke Verluste zu.

Ukrainische Militärbeobachter hatten allerdings bereits seit längerem nur noch den Stadtrand als umkämpft gekennzeichnet und gingen von einem baldigen Fall der Stadt aus.

 


Bei einem Angriff auf die Akademie der ukrainischen Nationalgarde in Charkow könnten mehrere ukrainische Offiziere und Vertreter von NATO-Ländern getötet worden sein ++ 80 Prozent mobilisierter Ukrainer wollen nicht in den Krieg ++ Russische Truppen rücken in Gebiet Charkow weiter vor ++ 

Laut Moskau,  die ukrainischen Truppen haben im Laufe des Tages etwa 205 Soldaten in der Region Kursk verloren ++

Die Ukraine hat nach eigenen Angaben seit Beginn ihrer Offensive in der russischen Grenzregion Kursk 909 russische Soldaten in Kriegsgefangenschaft genommen. Auf diese Weise hätten durch Gefangenenaustausche "hunderte ukrainischer Verteidiger, die in russischen Gefängnissen festgehalten wurden, nach Hause gebracht werden" können, erklärt die ukrainische Armee. 

Die Informationen lassen sich nicht unabhängig verifizieren.

Über die nordkoreanischen Soldaten an der Front sickern nur selten Informationen oder Bilder durch. Behörden aus Südkorea geben jedoch immer wieder Auskunft. Demnach soll ein neues Truppenkontingent nachrücken.

Nach ersten Einsätzen in der Ukraine belächeln westliche Experten die Genauigkeit nordkoreanischer Raketen. Die soll seit dem Jahreswechsel jedoch sprunghaft besser geworden sein, heißt es in einem Bericht. Offensichtliche Hinweise auf die Gründe haben Experten derzeit nicht. 

 

Selenskij schließt Wahlen in der Ukraine vor Beendigung des Krieges aus ++ US-Zeitung Newsweek - die NATO-Länder wollen  Selenskij entmachten und die Führung des Landes ändern ++ Selenskij verlängert Kriegsrecht und Mobilisierung bis 9. Mai 2025 ++ Die USA benötigen Seltenerdmetalle aus der Ukraine - Trump  fordert von Kiew Rückzahlung der Militärhilfe ++ USA überschätzen Rohstoffreichtum der Ukraine ++  Russland und Ukraine tauschten jeweils 150 Kriegsgefangene aus ++ 

 Lawrow - Trumps Position, dass die Einbeziehung der Ukraine in die NATO ein Fehler war, sei richtig.

 

In letzter Zeit tätigten die polnischen Regierungsstellen Rekordkäufe von Waffen und militärischer Ausrüstung – die größten Verträge für Flugzeuge, Panzer und Drohnen wurden beispielsweise mit Herstellern aus den Vereinigten Staaten und Südkorea geschlossen. All das wird unter dem Deckmantel der "russischen Bedrohung" betrieben. Der russische Botschafter in Polen, Sergej Andrejew, erklärte jedoch in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti, dass die Militarisierung Polens sinnlos sei und seine mögliche Beteiligung an Kampfeinsätzen in der Ukraine – sollte es dazu kommen – selbstmörderisch wäre. Andrejew betonte:

"Diese Ausgaben sind sinnlos. Wenn es um die Verteidigung gegen uns geht, werden wir Polen nicht angreifen. Wenn es darum geht, Russland oder Weißrussland anzugreifen oder sich an den Kampfhandlungen in der Ukraine zu beteiligen, ist das ein direkter Weg zum Selbstmord."

 

In der Regierung von US-Präsident Donald Trump herrscht Uneinigkeit über das weitere Vorgehen im Ukraine-Konflikt ++ Ukrainische Armee greift Schulen in Gebiet Saporoschje mit Drohnen an ++ Laut Moskau, Kiew verliert mehr als 57.000 Soldaten an Kursk-Front ++